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Die 4 besten DevSecOps-Tools für einen sicheren DevOps-Workflow

Artikel von

23. Januar 2024

0 Min. Lesezeit

In den letzten Jahren haben DevOps-Teams zunehmend frühzeitig im Entwicklungsprozess angesetzt, um Sicherheit früher zu berücksichtigen. Dadurch konnten Unternehmen insgesamt die Zahl der Schwachstellen senken, schneller bereitstellen und Sicherheit besser integrieren. Dieser Ansatz unterstreicht, wie wichtig es ist, Sicherheit frühzeitig in Ihrem DevOps-Workflow zu berücksichtigen. Er ist jedoch Teil einer umfassenderen Praxis namens DevSecOps (kurz für Entwicklung, Sicherheit und Betrieb). Da Unternehmen und Konzerne immer mehr cloudbasierte Tools und Dienste in ihre wachsenden, komplexen Architekturen integrieren, ist es entscheidend, Sicherheit in Ihren DevOps-Workflow einzubinden – vom Produktivbetrieb über die Bereitstellung hinaus. So entsteht eine sichere und effiziente Bereitstellungspipeline.

Angesichts all der Vorteile der Einführung von DevSecOps könnte man annehmen, dass jedes DevOps-Team bereits umgestellt hat. Ein wesentliches Hindernis für die Einführung von DevSecOps im DevOps-Workflow eines Unternehmens ist jedoch der Mangel an geeigneter Technologie. Möchten Sie Ihren DevOps-Workflow durch einen DevSecOps-Ansatz absichern? Sehen wir uns die Methode und die dafür benötigten Tools genauer an.

In jeder Phase sollte Ihr Team den erstellten Code scannen, testen und validieren. Nach der Einführung Ihres Produkts ist außerdem eine kontinuierliche Überwachung unerlässlich. Laut der Cybersicherheitsabteilung von AT&T „verringert die Überwachung das Ausfallrisiko, indem sie Einblick in das Verhalten und den Zustand von Anwendungen und des Gesamtsystems gewährt“. Diese zusätzlichen Schritte zum Scannen, Testen, Validieren und Überwachen liefern die entscheidende Sicherheitskomponente, die DevSecOps so effektiv macht.

Ihr DevOps-Team arbeitet bereits mit verschiedenen Tools, um Code schnell und effizient bereitzustellen. Diese Tools optimieren und automatisieren den Entwicklungsprozess – von Build-Tools wie Maven bis hin zu Konfigurationsmanagement-Tools. Auch für die Integration von Sicherheit in Ihre DevOps-Pipeline sind die passenden Tools erforderlich. Die besten DevSecOps-Tools sollten sich nahtlos in Ihren DevOps-Workflow integrieren lassen, umfassende Tests und Überwachung bieten, kurze Feedback-Schleifen ermöglichen und die individuellen DevSecOps-Ziele Ihres Teams unterstützen.

7 DevSecOps-Tools für sichere Workflows und Pipelines

1. Tools für die Software Composition Analysis (SCA)

Snyk hat kürzlich Entwickler und Sicherheitsteams befragt, die mit Open-Source-Paketen arbeiten. Dabei zeigte sich: 87 % der Befragten waren von mindestens einem Sicherheitsproblem in der Lieferkette betroffen, häufig im Zusammenhang mit transitiven Abhängigkeiten. Transitive Abhängigkeiten sind Open-Source-Codepakete, die Entwickler nicht selbst auswählen, sondern die über Open-Source-Komponenten indirekt in Entwicklungsprojekte gelangen. Sie bringen oft einen eigenen Lebenszyklus, Lizenzen, Urheberrechte, Fehler und Schwachstellen mit. Hier kommt die Software Composition Analysis ins Spiel – eine Methode, die Entwicklern wichtige Einblicke in die Open-Source-Komponenten verschafft, die im Entwicklungsprozess verwendet werden.

Ohne SCA wüssten Entwickler nichts von möglichen Schwachstellen in ihren Open-Source-Komponenten. Da Open-Source-Komponenten immer beliebter werden, gelten SCA-Tools als unverzichtbar, um Ihren DevOps-Workflow zu schützen. DevSecOps-Teams setzen auf sie, um den Analyseprozess zu verwalten und zu automatisieren – und Softwarelizenzen, veraltete Abhängigkeiten, Schwachstellen und potenzielle Exploits zu erkennen.

Sehen Sie sich unseren SCA-Spickzettel an, damit Sie das passende Tool für Ihre DevOps-Pipeline finden.

2. Tools für statische Anwendungssicherheitstests (SAST)

SAST analysiert den Quellcode, Bytecode und die Binärdateien Ihrer Anwendung. Dabei wird die Anwendung sozusagen von innen heraus untersucht, um Schwachstellen in der Programmierung und im Design aufzuspüren. SAST prüft Ihren Code frühzeitig, in der Regel bevor er bereitgestellt wird, und unterstützt damit den „Shift Left“-Ansatz von DevSecOps.

Wenn Sie ein SAST-Tool in Ihren DevOps-Workflow integrieren, kann Ihr Team Probleme im Code früh im Entwicklungszyklus erkennen und so viel Zeit und Geld sparen. Laut dem Open Web Application Security Project (OWASP) erkennen SAST-Tools bekannte Schwachstellen wie Buffer Overflows und SQL-Injection. Zudem erstellen die Tools besonders präzise Berichte, in denen problematischer Code anhand des Dateinamens, Speicherorts, der Zeilennummer und des betroffenen Codeausschnitts identifiziert wird.

Interessieren Sie sich für ein SAST-Tool? Unser Leitfaden erläutert die wichtigsten Kriterien, die Sie bei der Bewertung dieser DevSecOps-Lösung berücksichtigen sollten.

3. Tools für dynamische Anwendungstests (DAST)

SAST ist ein White-Box-Testverfahren, das Ihren Code im nicht ausgeführten Zustand von innen heraus scannt. DAST hingegen scannt den Anwendungscode, während die Software ausgeführt wird. Als Black-Box-Testverfahren betrachtet DAST Ihren Anwendungscode von außen – so wie ein Angreifer. Der Scan erkennt zahlreiche Schwachstellen in Ihrem Code, etwa Cross-Site-Scripting-Angriffe (XSS), SQL-Injection sowie Probleme bei der Authentifizierung und Verschlüsselung. Auch wenn sich die von SAST- und DAST-Tools erkannten Schwachstellen überschneiden können, sollten beide Lösungen Teil Ihres DevSecOps-Toolkits sein.

SAST testet Ihren Code zu Beginn des Softwareentwicklungslebenszyklus (SDLC), DAST hingegen gegen Ende Ihres DevOps-Workflows, wenn die Software nahezu fertig ist. So werden Komponenten wie API-Endpunkte und Webdienste auf Sicherheit geprüft und Sie erhalten Einblicke in das Verhalten Ihrer Anwendung in Produktivumgebungen. Dadurch kann Ihr Team Schwachstellen beheben, die zu Datendiebstahl führen könnten.

4. Tools für Container-Sicherheit

Container kommen zunehmend zum Einsatz. Die Cloud Native Computing Foundation (CNCF) stellte fest, dass 92 % der Unternehmen Container nutzen – ein Anstieg von mehr als 300 % seit 2016. Container sind zwar für CI/CD-Pipelines unverzichtbar, aber in nahezu jeder Phase des Entwicklungsprozesses anfällig. Grund dafür sind unsichere Bibliotheken oder andere Abhängigkeiten, die in ein Container-Image importiert werden. Tools zum Scannen von Containern prüfen die Abhängigkeiten und melden Schwachstellen in unterstützenden Komponenten. Dank der Automatisierung können Entwickler Container jederzeit nach ihrer Erstellung scannen.

5. Tools zum Scannen von Infrastructure as Code (IaC)

IaC ist ein wichtiger Bestandteil vieler DevOps-Workflows. Dabei werden Konfigurationsdateien mit Infrastrukturvorgaben erstellt. So können DevOps-Teams Konfigurationen bearbeiten und verteilen und undokumentierte Änderungen vermeiden, die zu Konfigurationsabweichungen und Fehlern in der Infrastruktur führen können.

IaC ist jedoch nicht unverwundbar. IaC-Vorlagen können beispielsweise Informationen aus nicht vertrauenswürdigen Quellen enthalten, die Angreifer ausnutzen können. Enthält Ihre IaC-Vorlage außerdem Fehlkonfigurationen oder unsichere Standardeinstellungen, können vertrauliche Daten einer Anwendung offengelegt werden. Ein automatisiertes IaC-Scan-Tool hilft Entwicklern, Sicherheitslücken zu erkennen und Regeln anzuwenden, um verdächtiges, bösartiges oder gefährliches Verhalten zu melden.

6. Cloud-Sicherheitstools

Derzeit nutzen über 94 % der Unternehmen Cloud-Dienste. Die branchenübergreifende Verbreitung von Cloud Computing bietet Unternehmen beispiellose Flexibilität und ermöglicht es ihnen, schnell zu skalieren und bereitzustellen. Cloud-Umgebungen sind jedoch nicht frei von Schwachstellen. Durch ihre Vernetzung entstehen beispielsweise zahlreiche potenzielle Einstiegspunkte für Angreifer. Während viele DevSecOps-Teams mit der Absicherung dieser Einstiegspunkte zu kämpfen haben, fehlt ihnen oft der Überblick über ihre Cloud-Umgebungen. Diese und ähnliche Herausforderungen machen Cloud-Sicherheit zu einem unverzichtbaren Bestandteil Ihres DevOps-Workflows.

Cloud-Sicherheit umfasst verschiedene Bereiche: Daten, Identitäts- und Zugriffsverwaltung, Governance und Compliance sowie Daten- und Geschäftskontinuität. Ihr Team sollte nach Möglichkeit Tools einsetzen, mit denen sich effektive Sicherheitskontrollen für Pipelines einrichten, Fehlkonfigurationen finden und beheben sowie Compliance-Prüfungen und -Berichte automatisieren lassen.

7. Automatisierte Test-Tools

Das Handbuch des US-Verteidigungsministeriums zu den Grundlagen von DevSecOps enthält wichtige Hinweise zu Sicherheitstests in DevSecOps. Durch die automatisierten Prozesse von DevSecOps hat sich das Testen grundlegend verändert. Der „Shift Left“-Ansatz ermutigt Entwickler dazu, „den Code zu testen, der das System implementiert“, anstatt das bereits implementierte System zu testen. Um dies zu erreichen, empfiehlt das US-Verteidigungsministerium automatisierte Tests während des gesamten Softwareentwicklungslebenszyklus (SDLC). Hier sind zwei Beispiele für Tests, die Ihr Team in seinem DevOps-Workflow automatisieren kann:

  • Regressionstests: ein Qualitätssicherungstest, mit dem geprüft wird, ob Änderungen an einer Anwendung oder anderen zugehörigen Softwarekomponenten Fehler verursachen. Wenn Sie nach dem Hinzufügen neuer Funktionen, dem Refactoring oder Änderungen an der Hostumgebung Regressionstests ausführen, können Sie Probleme vor der Bereitstellung finden und beheben.

  • Integrationstests: ein Softwaretest, bei dem einzelne Einheiten, Komponenten und Module Ihrer Anwendung als Gesamtsystem geprüft werden. Integrationstests können Fehler an Schnittstellen zwischen Modulen aufdecken und potenzielle Probleme sichtbar machen, die bei der Interaktion der Komponenten auftreten.

Automatisierte Test-Tools helfen Ihrem DevOps-Team, Zeit zu sparen, die Testpraktiken Ihres Unternehmens zu standardisieren und die Gesamtqualität der bereitgestellten Software und Anwendungen zu verbessern. Achten Sie bei der Bewertung von Test-Tools auf flexible Lösungen, die die teamübergreifende Zusammenarbeit unterstützen und den Kundensupport bieten, den Sie benötigen, um auftretende Implementierungsprobleme zu beheben.

Nächste Schritte: DevSecOps mit Snyk

Angesichts der ständig wachsenden und sich wandelnden Cyberbedrohungen ist ein DevSecOps-Ansatz eine der besten Möglichkeiten für Unternehmen, sich vor kostspieligen Cyberangriffen zu schützen. Die Umstellung kann eine Herausforderung sein, doch die richtigen Tools helfen Ihrem Team, Ihren DevOps-Workflow schnell und effizient abzusichern. Mit den Entwickler-Sicherheitstools von Snyk können Entwickler Sicherheit von den ersten Codezeilen an integrieren. Die Plattform von Snyk umfasst Scanner für Open-Source-Abhängigkeiten sowie Lösungen für Container- und Infrastruktursicherheit. Sie verbindet Code mit der Cloud und wieder zurück zum Code, damit Sie während des gesamten SDLC Schwachstellen, Fehler und Fehlkonfigurationen finden und beheben können.

Infrastructure as Code (IaC): Snyk IaC bietet Ihnen ein Tool, mit dem Sie bei jeder Codeänderung die Einhaltung von Sicherheits- und Architektur-Richtlinien sowie -Standards prüfen können. Es unterstützt AWS-, Azure- und GCP-Infrastrukturen sowie Kubernetes- und Terraform-IaC-Tools. Die Ressourcendaten-Engine erstellt kontinuierlich Momentaufnahmen von Cloud-Umgebungen, um Konfigurationen und Beziehungen zu erfassen. So behalten Sie leichter den Überblick und können Ihre Umgebung absichern.

Container-Sicherheit: Snyk Container hilft Entwicklern, Anwendungen und Container gleichzeitig abzusichern. SC ermöglicht es Ihnen, Schwachstellen schnell zu beheben und deckt Schwachstellen in Containern sowohl in der IDE-Umgebung als auch in der Laufzeitumgebung automatisch auf und behebt sie.