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So priorisieren Sie Schwachstellen nach Geschäftsrisiko
Schwachstellen in Anwendungen ordnen und einstufen, um ihre Behebung zu vereinfachen.
Die Softwareentwicklung hat sich rasant weiterentwickelt: von der Wasserfallmethode über agile und verteilte Ansätze bis hin zu DevSecOps. Der verstärkte Einsatz von KI ermöglicht verteilten Entwicklungsteams, Software schneller und eigenständiger zu entwickeln. Dadurch können Entwicklerinnen und Entwickler heute selbstbestimmter und freier innovieren.
Dieser Fortschritt bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich. Anwendungen werden heute überwiegend durch Code bestimmt, und unterschiedliche Entwicklungsansätze führen zu vielfältigen Schwachstellen. Das Ergebnis ist ein wachsender Rückstand an Schwachstellen, der die zunehmende Komplexität beim Absichern von Anwendungen über den gesamten Entwicklungslebenszyklus hinweg widerspiegelt.
Dieser Wandel in der Entwicklung erfordert auch einen Wandel im Sicherheitsmanagement: Statt Schwachstellen hinterherzujagen, braucht es einen ganzheitlichen Ansatz für das Management der Anwendungssicherheitslage (ASPM). So lassen sich Risiken strategisch identifizieren und verwalten, indem geschäftskritische Aspekte der Anwendung in den Mittelpunkt rücken. Snyk hat AppRisk eingeführt, ein ASPM-Tool, das einen ganzheitlichen Ansatz für das Risikomanagement in Ihren Anwendungen bietet.
ASPM betont Verantwortlichkeit und setzt sich für ein schlankes, priorisiertes und effektives AppSec-Programm mit einem gezielten, strategischen Sicherheitsansatz ein, der mit der fortschreitenden Entwicklung der Softwareentwicklung Schritt hält. In diesem Artikel befassen wir uns mit der Bedeutung einer ganzheitlichen Risikopriorisierung und damit, warum sie ein wichtiger Bestandteil von ASPM ist.
Was ist die Priorisierung von Sicherheitslücken und warum ist sie wichtig?
Bei der Priorisierung von Sicherheitslücken werden die Schwachstellen einer Anwendung geordnet und bewertet, um ihre Behebung zu optimieren. Dazu wird jede Schwachstelle anhand ihres Schweregrads, Risikos, ihrer Erreichbarkeit, ihrer Bedeutung für das Unternehmen und ihrer potenziellen Auswirkungen beurteilt.
Ziel ist es, Sicherheitsteams zunächst dabei zu unterstützen, die größten Risiken anzugehen. Eine erfolgreiche Priorisierung ermöglicht datengestützte Entscheidungen und eine strategische Minderung von Geschäftsrisiken, statt sich ausschließlich auf die Gesamtzahl der Sicherheitslücken zu konzentrieren.
Automatisierte Priorisierungstools erleichtern diesen Wandel in der Sicherheit. Sie spielen eine entscheidende Rolle dabei, Prozesse zu optimieren, Unternehmen bei der Eindämmung der kritischsten Risiken anzuleiten und einen strategischen Ansatz für Cybersicherheit zu unterstützen.
Snyk gestaltet die nächste Entwicklungsstufe der Developer Security mit: Snyk AppRisk für ASPM ergänzt den SDLC um den Fokus auf geschäftskritische Risiken. Unsere Lösung analysiert automatisch jedes Sicherheitsproblem anhand der potenziellen Auswirkungen und der Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung.
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Metriken und KPIs für die Priorisierung von Schwachstellen
Zu den wichtigsten Metriken für die Priorisierung von Schwachstellen zählen Schweregrad, Erreichbarkeit, Geschäftskontext, Bedeutung der Assets und die Gesamtauswirkungen auf den Geschäftsbetrieb.
Jede Metrik trägt zu einer umfassenden Bewertung bei und unterstützt so eine wirksame Behebung sowie strategische Entscheidungen im Bereich Cybersicherheit.
Wichtige Priorisierungsmetriken
Metriken zum Schweregrad: Metriken wie das Common Vulnerability Scoring System (CVSS), der Exploitability Score (EPSS) oder die Snyk Risk Scores helfen dabei, den Schweregrad von Schwachstellen einzuschätzen und die potenziellen Auswirkungen jeder Schwachstelle quantitativ zu bewerten.
Erreichbarkeit: Wenn Sie nachvollziehen, ob eine Schwachstelle beispielsweise mit dem Internet verbunden ist, können Sie Schwachstellen priorisieren, die potenziellen Bedrohungen leichter zugänglich sind. Das unterstützt einen proaktiven Sicherheitsansatz.
Geschäftskontext und Bedeutung von Assets: Wenn Sie die Kritikalität eines Assets für den Geschäftsbetrieb berücksichtigen, können Sie Schwachstellen priorisieren, die wesentliche Funktionen erheblich beeinträchtigen könnten.
Auswirkungen: Für fundierte Entscheidungen im Schwachstellenmanagement müssen Sie die potenziellen Auswirkungen einer Schwachstelle auf Ihr Unternehmen bewerten. Dazu zählt auch, das Ausmaß möglicher Schäden an Systemen, Daten und der betrieblichen Integrität insgesamt einzuschätzen. Wenn Sie die möglichen Folgen kennen, können Sie Maßnahmen zur Risikominderung priorisieren und so eine gezielte und wirksame Reaktion auf Schwachstellen mit dem größten Risiko für Systeme, Daten und betriebliche Integrität Ihres Unternehmens sicherstellen.
Metriken und KPIs für Ihr Unternehmen auswählen
Bei der Auswahl von Metriken und KPIs für die Priorisierung von Schwachstellen ist ein ausgewogener Ansatz entscheidend.
Quantitative Metriken: Verfolgen Sie messbare Kennzahlen wie Schweregrad, Alter und Erreichbarkeit von Schwachstellen. So können Sie Ihre Sicherheitslage und die Fortschritte bei der Behebung von Schwachstellen bewerten.
Qualitative Metriken: Berücksichtigen Sie qualitative Faktoren wie eine Analyse der Geschäftsrisiken und die sich wandelnde Bedrohungslage. So erhalten Sie ein umfassendes Bild der Sicherheitslage, das über numerische Kennzahlen hinausgeht.
Zielvorgaben festlegen: Legen Sie konkrete Ziele fest, etwa eine prozentuale Verringerung kritischer Schwachstellen. So können Sie die Wirksamkeit Ihres Schwachstellenmanagementprogramms steuern und messen, messbare Maßnahmen ableiten und die kontinuierliche Verbesserung Ihrer Sicherheitspraktiken sicherstellen.
3 Arten von Tools zur Priorisierung von Schwachstellen
Wenn Sie die verschiedenen Tools und Best Practices für eine wirksame Priorisierung von Schwachstellen kennen, können Sie die Cybersicherheitslage Ihres Unternehmens deutlich verbessern.
Schwachstellendatenbanken mit Kontext: Datenbanken wie die Snyk Vulnerability Database liefern wertvollen Kontext zu Schwachstellen und unterstützen fundierte Entscheidungen, indem sie spezifische Details und potenzielle Auswirkungen berücksichtigen.
Automatisierte Priorisierungstools: Integrierte Tools wie Snyk AppRisk automatisieren die Priorisierung und optimieren die Erkennung und Verwaltung von Schwachstellen anhand vordefinierter Kriterien.
Individuelle Bewertungsmodelle und Matrizen: Mit ihrer Entwicklung und Nutzung können Unternehmen ihren Priorisierungsansatz an ihre individuellen Geschäftsanforderungen und Risikobewertungen anpassen. Snyk bietet einen eigenen Risk Score, der auf mehreren Faktoren basiert, darunter Erreichbarkeit, Reifegrad des Exploits und mehr.
3 Best Practices zur Priorisierung von Schwachstellen
Die Umsetzung von Best Practices zur Priorisierung von Schwachstellen ist entscheidend für eine robuste Cybersicherheitsstrategie.
Prioritäten regelmäßig aktualisieren: Wenn Sie die Prioritäten für Schwachstellen regelmäßig aktualisieren, können Sie sich auf die aktuellsten und bedeutendsten Bedrohungen konzentrieren und sich an die dynamische Cybersicherheitslandschaft anpassen.
Erstellen Sie eine vollständige Übersicht Ihrer Assets für AppSec: Wenn Sie alle Assets Ihres Unternehmens im Blick haben, können Sie feststellen, welche bei der Verringerung von Schwachstellen höchste Priorität haben, und sicherstellen, dass alle Assets geschützt sind. ASPM-Tools können Sie dabei unterstützen.
Geschäftsteams einbeziehen: Die Einbindung von Geschäftsteams in Entscheidungen zur Priorisierung von Schwachstellen ist entscheidend. Die Zusammenarbeit stellt sicher, dass die Prioritäten mit den Unternehmenszielen übereinstimmen und die geschäftlichen Auswirkungen potenzieller Risiken berücksichtigt werden.
Risikominderung in den Mittelpunkt stellen: Statt sich allein auf die Anzahl der Schwachstellen zu konzentrieren, sollten Sie Risiken strategisch reduzieren. Wenn Sie Maßnahmen zur Eindämmung der kritischsten Risiken priorisieren, stimmen Sie Ihre Sicherheitsbemühungen auf die übergeordneten Unternehmensziele ab.
Nächste Schritte: Snyk für die Priorisierung von Schwachstellen
Mit der Developer-Security-Plattform von Snyk können Sie Schwachstellen nahtlos priorisieren. Sie verbessert die Risikobewertung und optimiert die Behebung über den gesamten Entwicklungslebenszyklus Ihrer Anwendungen hinweg.
Mit Snyk erhalten Sie:
Snyk AppRisk: Mit Snyk AppRisk verfolgen AppSec-Teams einen umfassenden, proaktiven Ansatz, um Anwendungsrisiken in großem Maßstab zu reduzieren. Dazu gehören die vollständige Erkennung von Anwendungen, maßgeschneiderte Sicherheitskontrollen und eine risikobasierte Priorisierung.
Schwachstellenscans: Mithilfe fortschrittlicher Schwachstellenscans erkennt und bewertet Snyk Schwachstellen in Anwendungen und schafft so eine solide Grundlage für die Priorisierung.
Snyk Code SAST: Die Static Application Security Testing (SAST)-Funktionen von Snyk Code analysieren den Quellcode auf Schwachstellen und unterstützen so einen proaktiven Ansatz bei der Priorisierung von Sicherheitsproblemen.
Snyk Open Source SCA: Mit Snyk Open Source für die Software Composition Analysis (SCA) können Unternehmen Schwachstellen in Open-Source-Komponenten wirksam priorisieren und so die Risiken von Abhängigkeiten Dritter minimieren.
Snyk Container: Snyk Container unterstützt Sie dabei, Schwachstellen in containerisierten Umgebungen zu priorisieren und containerisierte Anwendungen gezielt abzusichern.
Snyk IaC: Für Infrastructure as Code (IaC) helfen die Lösungen von Snyk dabei, Schwachstellen in der Konfiguration zu priorisieren und Sicherheitsaspekte bereits in den frühen Entwicklungsphasen zu berücksichtigen.
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