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Die 5 wichtigsten Tipps zur Auswahl des richtigen DAST-Tools
Der Schutz Ihrer Web-Apps und APIs vor Bedrohungen ist entscheidend. Ein Dynamic Application Security Testing (DAST)-Tool spielt dabei eine zentrale Rolle. In diesem Artikel erfahren Sie, welche wichtigen Funktionen ein modernes DAST-Tool bieten sollte – insbesondere, da Entwicklungsteams zunehmend KI-Coding-Assistenten nutzen. Wir gehen auf die Herausforderungen ein, denen Sie bei der Implementierung begegnen können, und zeigen, wie Ihre Sicherheitstests mit dem Innovationstempo Schritt halten.
Anhand der erweiterten und optimierten Funktionen von Snyk API & Web beleuchten wir die zentralen Aspekte einer erfolgreichen DAST-Implementierung: die Erkennung von Assets, effektive Sicherheitstests, den effizienten Umgang mit Ergebnissen und die Integration von Funktionen in Ihre Entwicklungspipeline.
1. Asset-Erkennung
Über exponierte Assets in ihrer Angriffsfläche können Unternehmen Opfer böswilliger Cyberangriffe werden. Deshalb sind das Verständnis der Angriffsfläche und wirksame Schutzmaßnahmen grundlegend. Das ist umso wichtiger, da KI-Tools die Entwicklung neuer Microservices und APIs beschleunigen können – manchmal schneller, als Sicherheitsteams sie erfassen können.
Die Angriffsfläche kennen
Ein DAST-Tool mit Asset-Erkennung ist entscheidend, um eine Bestandsaufnahme der Assets Ihres Unternehmens zu erstellen und die Angriffsfläche zu verstehen. Da sich Sicherheitsbedrohungen ständig weiterentwickeln, muss dieses DAST-Tool die Bestandsaufnahme außerdem durch regelmäßige Asset-Erkennung aktuell halten können.
Die Angriffsfläche analysieren
Das DAST-Tool sollte alle nötigen Funktionen bieten, um die erkannten Assets zu analysieren und die kritischsten zu identifizieren und zu priorisieren. Es könnte beispielsweise eine vorläufige Risikobewertung bereitstellen, damit Sie die Kritikalität eines Assets einschätzen können, Screenshots zur einfacheren Erkennung der Assets anzeigen oder IP-Adressen nennen, über die Assets erreichbar sind.
Nahtlose Integration in Sicherheitsscans
Sobald Sie die kritischsten Assets Ihrer Angriffsfläche ermittelt haben, sollten Sie diese gründlich auf Sicherheitslücken testen, um sie wirksam zu schützen. Achten Sie daher bei einem DAST-Tool auf eine nahtlose Integration von Asset-Erkennung und Sicherheitsscans.
2. Ziele für Sicherheitsscans
Ein Ziel ist das, was Sie auf Sicherheitslücken untersuchen möchten. Unabhängig davon, ob Sie bei der Asset-Erkennung gefundene Assets als Ziele verwenden oder eigene, separate Ziele erstellen: Das DAST-Tool sollte verschiedene Zieltypen unterstützen und alle nötigen Konfigurationsmöglichkeiten bieten, damit Sie optimale Scan-Ergebnisse erzielen. Auf folgende Aspekte sollten Sie bei der Auswahl Ihres DAST-Tools achten.
Zieltypen
Grundsätzlich sollte ein DAST-Tool die folgenden Zieltypen unterstützen:
Webziele
Ein DAST-Tool sollte die gängigsten Arten von Web-Apps unterstützen, die in Browsern ausgeführt werden:
Moderne Single-Page-Applications (SPAs): Diese Apps bieten eine hervorragende User Experience und nutzen häufig in großem Umfang clientseitiges Rendering, das von einer zugrunde liegenden API unterstützt wird. Das DAST-Tool muss sowohl die clientseitige App als auch die zugrunde liegende API scannen können – selbst wenn diese unter einem anderen Host erreichbar ist.
Herkömmliche Web-Apps: Diese Apps führen den Großteil ihrer Logik serverseitig aus. Das bedeutet, dass jede Seite als Antwort auf eine HTTP-Anfrage an den Server entsteht, der etwas länger braucht, um auf Benutzerinteraktionen zu reagieren. Dies ist der grundlegende Zieltyp, den jedes DAST-Tool scannen können sollte.
API-Ziele
Wählen Sie ein DAST-Tool, das APIs mit den gängigsten Spezifikationsformaten unterstützt:
OpenAPI: Dies ist eine standardisierte API-Spezifikation, die Tools zur Erstellung von Code, Dokumentation, Testfällen und mehr verwenden können. Das DAST-Tool sollte dieses Standardformat nutzen können, um zu bestimmen, welche API-Endpunkte gescannt werden sollen. Wenn Sie sicherstellen möchten, dass Ihre OpenAPI-Spezifikationen gültig sind, probieren Sie den Swagger Editor aus.
Postman Collection: Damit lässt sich über eine vordefinierte Sammlung von Anfragen an API-Endpunkte mit Postman auf eine API zugreifen. Zusätzlich können Sie Pre-Requests und Tests nutzen, um Umgebungsvariablen festzulegen und Daten zu bearbeiten. Das DAST-Tool sollte diese Sammlungen einlesen und ihre Anfragen ausführen können, um die API-Endpunkte zu scannen. Wichtig ist, dass die Postman Collection eine funktionierende Abfolge von Anfragen an die API-Endpunkte enthält, die sich mehrfach aufrufen lässt.
Ziele mit Authentifizierung
Wenn ein Ziel eine Authentifizierung erfordert, gibt es Bereiche, die nur für authentifizierte Benutzer zugänglich sind. Das DAST-Tool muss die Konfiguration der Authentifizierung ermöglichen, damit es sich anmelden und diese geschützten Bereiche erreichen kann. Achten Sie auf die folgenden Authentifizierungsfunktionen:
Anmeldeformular: Verfügt das Ziel über ein Anmeldeformular, sollte das DAST-Tool eine Möglichkeit bieten, die Anmeldeseite zu erkennen und die für eine erfolgreiche Anmeldung erforderlichen Zugangsdaten zu konfigurieren.
Komplexe Anmeldevorgänge: Wenn das Ziel komplexe Anmeldeabläufe aufweist, etwa mehrstufige Anmeldungen, sollte sich die Abfolge der Schritte und Eingabewerte für eine erfolgreiche Anmeldung konfigurieren lassen.
Benutzerdefinierte Authentifizierungs-Header/Cookies: Diese interessante Authentifizierungsfunktion eines DAST-Tools unterstützt auch komplexere Authentifizierungsszenarien, etwa wenn der Anmeldevorgang auf einer E-Mail mit einem an den Benutzer gesendeten Anmeldelink basiert.
Anmeldung mit 2FA: Erfordert das Ziel für die Anmeldung eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), sollte sich diese im DAST-Tool zusätzlich zu den beiden oben genannten Authentifizierungsfunktionen konfigurieren lassen.
Erkennung von Abmeldungen: Manche Ziele melden Sie automatisch ab, etwa wenn die Sitzung nach einiger Zeit abläuft. Das DAST-Tool sollte Abmeldungen erkennen und konfigurieren können, damit es sich erneut anmeldet und Scans weiterhin Zugriff auf Bereiche haben, die nur authentifizierten Benutzern zugänglich sind.
Abdeckung des Ziels anpassen
Ziele können komplex sein und besondere Konfigurationen erfordern, damit Sie die Abdeckung abstimmen und die gewünschten Bereiche effektiv scannen können. Ein DAST-Tool sollte daher Funktionen bieten, mit denen sich Scans so anpassen lassen, dass sie die gewünschten Bereiche innerhalb des Zielumfangs erreichen:
Zugriff auf „verborgene“ Bereiche hinzufügen: Manchmal lassen sich bestimmte Bereiche im Zielumfang nicht allein durch das Crawlen des Ziels erreichen. Angenommen, ein Ziel wie https://example.com enthält einen Bereich, der nur über einen direkten Link erreichbar ist, etwa https://example.com/back-office. In solchen Fällen sollte sich dieser „verborgene“ Bereich im DAST-Tool zum Zielumfang hinzufügen lassen.
Zugriff auf kritische Bereiche einschränken: Enthält das Ziel sensible Bereiche, die bei Sicherheitstests nicht berücksichtigt werden sollen – etwa Seiten mit Formularen, die E-Mails an Benutzer senden –, sollte das DAST-Tool deren Konfiguration und Ausschluss aus dem Zielumfang ermöglichen.
Zugriff auf zusätzliche Hosts hinzufügen: Manche Ziele greifen auf Funktionen von Diensten auf anderen Hosts zurück. Angenommen, das Ziel https://example.com sendet Anfragen an eine API auf einem anderen Host, beispielsweise https://api.example.com. Das DAST-Tool sollte eine Erweiterung des Zielumfangs auf andere Hosts ermöglichen.
Benutzerdefinierte Navigation für komplexe Ziele
Weist das Ziel komplexe Abläufe auf oder erfordern Abläufe bestimmte Werte – etwa Formulare mit voneinander abhängigen Kombinationen von Eingabewerten –, sollte das DAST-Tool das Erstellen und Ausführen benutzerdefinierter Navigationssequenzen ermöglichen. So lassen sich die Abläufe wie vorgesehen ausführen und weitere Bereiche des Ziels erreichen.
Benutzerdefinierte Header und Cookies für bestimmte Verhaltensweisen
Ein DAST-Tool, mit dem Sie bestimmte Informationen in Headern oder Cookies festlegen können, kann entscheidend sein, damit DAST-Anfragen erkannt werden. Das bietet vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, zum Beispiel:
Eine Firewall blockiert DAST-Anfragen an das Ziel aufgrund des User-Agents. Sie können die Anfragen zulassen, indem Sie im Header einen benutzerdefinierten „User-Agent“ festlegen und die Firewall entsprechend konfigurieren.
Das Ziel verfügt über eine „Menschlichkeitsprüfung“ wie ein CAPTCHA, die DAST-Anfragen blockiert. Wenn Sie benutzerdefinierte Informationen in einem Cookie senden, kann das Ziel so konfiguriert werden, dass die „Menschlichkeitsprüfung“ deaktiviert wird und der Sicherheitsscan fortgesetzt werden kann.
Zugriff auf durch WAFs blockierte Ziele
Wenn Sie vor Ihrem Ziel eine Web Application Firewall (WAF) einsetzen, kann diese Anfragen des DAST-Tools an das Ziel als böswillige Angriffe einstufen. Dadurch werden Anfragen blockiert und der Scan des Ziels möglicherweise nicht vollständig ausgeführt. Um dies zu verhindern, sollte das DAST-Tool seine IP-Adressen bereitstellen, damit Sie diese in der WAF auf die Zulassungsliste setzen und Scans freigeben können.
Ziele in nicht zugänglichen privaten Netzwerken
Manchmal sind Ziele nicht öffentlich zugänglich und befinden sich in privaten Netzwerken, sodass sie von außen nicht erreichbar sind. Das DAST-Tool sollte Funktionen bieten, mit denen Sie den Zugriff auf solche privaten Ziele konfigurieren können.
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3. Ziele scannen
Nachdem Sie ein Ziel definiert haben, muss das DAST-Tool es crawlen, um alle erreichbaren Bereiche zu erkunden und möglichst viel vom Zielumfang abzudecken. Anschließend muss das DAST-Tool in diesen Bereichen umfassende Sicherheitstests durchführen, um möglichst viele Sicherheitslücken zu erkennen.
Scan-Abdeckung
Ein umfassender Bericht zur Scan-Abdeckung ist für ein DAST-Tool unverzichtbar, damit Sie sicher sein können, dass das gesamte Ziel abgedeckt wird. Ein hervorragender Abdeckungsbericht sollte auf einen Blick erkennen lassen, ob ein Scan die erwarteten Bereiche erreicht. Das setzt natürlich voraus, dass Sie Ihr Ziel und alle Bereiche, die abgedeckt werden sollen, genau kennen. So gewinnen Sie wertvolle Einblicke und holen das Beste aus dem Abdeckungsbericht heraus.
Getestete Sicherheitslücken
Es ist äußerst wichtig, dass das DAST-Tool eine umfangreiche Liste prüfbarer Sicherheitslücken bietet und diese regelmäßig aktualisiert, damit auch die neuesten Schwachstellen erkannt werden. Ihr DAST-Tool sollte Ihnen Zugriff auf diese Liste und Informationen zur Aktualisierungshäufigkeit bieten, damit Sie beurteilen können, ob sie Ihren Sicherheitsanforderungen entspricht. Dazu gehören sowohl herkömmliche Sicherheitslücken als auch neue Arten von Logikfehlern, die durch KI-generierten Code entstehen können.
Bestimmte Technologien scannen
Ein DAST-Tool, das Technologien in Zielen erkennt – beispielsweise PHP, React oder Linux –, liefert wertvolle Informationen für Sicherheitsscans. So können die Sicherheitstests auf diese Technologien abgestimmt und bessere Ergebnisse erzielt werden. Bei einigen DAST-Tools lassen sich die Technologien in den Zielen sogar vorab konfigurieren, damit sie berücksichtigt werden.
Geplante Scans
Regelmäßige Scans sind wichtig, damit die Liste der erkannten Sicherheitslücken in Ihren Zielen stets aktuell bleibt. Geplante Scans sind daher eine wertvolle Funktion eines DAST-Tools, denn damit können Sie diese Aufgaben automatisieren, ohne manuell eingreifen zu müssen.
Scans pausieren und fortsetzen
Das Pausieren und Fortsetzen von Scans ist eine wichtige DAST-Funktion, die Sie berücksichtigen sollten, denn damit können Sie auf kritische Situationen reagieren. Wenn Sie beispielsweise feststellen, dass ein Scan den normalen Betrieb einer Anwendung beeinträchtigt, können Sie ihn einfach pausieren und zu einem günstigeren Zeitpunkt fortsetzen.
Unterstützt das DAST-Tool Sperrzeiten, ist das umso besser. So können Sie sicherstellen, dass das Tool Scans in klar definierten Zeiträumen – beispielsweise während der Arbeitszeit – automatisch pausiert und später in „sicheren“ Zeiträumen, etwa nachts, automatisch fortsetzt.
Teil-Scans
Scans erfassen normalerweise den gesamten Umfang des Ziels. Daher kann es einige Zeit dauern, bis sie abgeschlossen sind und Sie die Ergebnisse erhalten. In manchen Fällen müssen Sie das gesamte Ziel nach dem ersten vollständigen Scan nicht erneut scannen. Dann kann es sinnvoll sein, den Scan auf die Zielbereiche einzugrenzen, die Sie interessieren. Diese sogenannten Teils scans sollten sich – sofern das DAST-Tool sie unterstützt – beispielsweise so konfigurieren lassen:
Eingeschränkter Umfang: Scans erfassen nur bestimmte Bereiche eines Ziels, die Sie konfigurieren und erneut scannen möchten.
Inkrementell: Scans erfassen nur neue und/oder aktualisierte Inhalte eines Ziels.
Benutzerdefinierte Scanprofile
Benutzerdefinierte Scanprofile sind wichtig, um das Verhalten bestimmter Scans mit einem DAST-Tool genau abzustimmen. Hier sind einige typische Anwendungsfälle für benutzerdefinierte Scanprofile:
Fokus auf kritische Schwachstellen: Sie erstellen ein benutzerdefiniertes Scanprofil, das nur die kritischsten Schwachstellen ermittelt – also jene, deren Behebung am dringendsten ist.
Fokus auf Geschwindigkeit: Wenn Ihre Ziele viele Anfragen verarbeiten können, erstellen Sie ein benutzerdefiniertes Profil für Scans, die mehr Anfragen parallel senden. So verkürzen Sie die Zeit bis zum Erhalt der Ergebnisse.
Nicht-invasive Scans: Bei Zielen, bei denen Sie sicherstellen möchten, dass keine destruktiven Aktionen ausgeführt werden, können Sie ein benutzerdefiniertes Profil verwenden, das Ziele ohne Tests mit destruktiven Anfragen scannt, etwa mit einer DELETE-Anfrage.
4. Scan-Ergebnisse
Beim Scannen von Zielen sollten die ermittelten Schwachstellen als Ergebnisse mit allen nötigen Informationen dazu erfasst werden, wo Ihre Ziele Schutz benötigen und wie Sie diesen umsetzen können. Das DAST-Tool muss diese wertvollen Informationen sowie alle Funktionen bereitstellen, die Ihnen dabei helfen, Ergebnisse effizient zu bearbeiten und zu verwalten.
Genauigkeit der Ergebnisse
Dies ist einer der wichtigsten Aspekte bei den Ergebnissen. Sind die ermittelten Schwachstellen nicht zuverlässig, kann das Vertrauen in das DAST-Tool schwinden. Vergewissern Sie sich, dass das Tool genaue Ergebnisse liefert, insbesondere:
Eine niedrige Falsch-Positiv-Rate: Wenn das DAST-Tool eine normale oder harmlose Aktivität fälschlicherweise als Schwachstelle einstuft, entsteht ein falsch positives Ergebnis. Eine hohe Falsch-Positiv-Rate kann dazu führen, dass Sie und Ihr Unternehmen viel Zeit mit der Untersuchung und Behebung vermeintlicher „Probleme“ verschwenden, die keine echten Bedrohungen darstellen, und das Vertrauen in das Tool schwindet.
Eine niedrige Zahl falsch negativer Ergebnisse: Diese entstehen, wenn das DAST-Tool echte Schwachstellen übersieht, von denen Sie wissen, dass sie vorhanden sind. Vergleichen Sie die Ergebnisse mit einem echten Ziel, dessen tatsächliche Schwachstellen Sie kennen. Vermeiden Sie gängige Testziele oder Ziele mit fingierten Schwachstellen (z. B. zu Schulungszwecken), da die Ergebnisse möglicherweise nicht zuverlässig sind.
Eine konsistente Erkennung: Das DAST-Tool muss konsistent sein und Ergebnisse bei nachfolgenden Scans aktualisieren, solange die Schwachstellen nicht behoben sind. Umgekehrt darf es Ergebnisse nicht mehr melden, sobald die ermittelte Schwachstelle behoben wurde.
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Wertvolle und hilfreiche Informationen in den Ergebnissen
Bei der Analyse von Ergebnissen sollte Ihnen das DAST-Tool möglichst viele wertvolle und hilfreiche Informationen bereitstellen. Nur so können Sie fundierte Entscheidungen zu jedem Ergebnis treffen und wirksame und effiziente Maßnahmen zum Schutz Ihrer Ziele ergreifen.
Zu den nützlichen Angaben in Ihren Ergebnissen gehören:
Die Beschreibung der Schwachstelle.
Die Fundstelle im Ziel.
Der verwundbare Injektionspunkt.
Das Risiko und der CVSS-Score des Ergebnisses.
Der Nachweis, der die Schwachstelle belegt.
Die Details der ausgeführten Anfrage(n) und der erhaltenen Antwort(en).
Informationen zur Behebung der Schwachstelle.
Ergebnisse teilen
Das DAST-Tool sollte Berichte zu den Ergebnissen und Scan-Bedingungen bereitstellen, die Sie mit anderen Teams innerhalb oder außerhalb Ihres Unternehmens teilen können. Diese Berichte müssen die erforderlichen Informationen für die jeweilige Zielgruppe enthalten, damit diese die Ergebnisse eigenständig analysieren und Entscheidungen treffen kann – mit wenig oder ganz ohne Unterstützung Ihrerseits. Wenn Sie beispielsweise einen Bericht mit der Geschäftsleitung teilen, genügt möglicherweise eine Zusammenfassung. Ein Bericht für ein Sicherheitsteam sollte hingegen deutlich detaillierter sein.
Je nach den Anforderungen Ihres Unternehmens kann es außerdem von Vorteil sein, wenn die Berichte Angaben zur Einhaltung wichtiger Standards wie PCI DSS, OWASP Top 10, ISO 27001 und HIPAA enthalten.
Ergebnisse bearbeiten
Bei der Analyse der Ergebnisse und der Entscheidung über die nächsten Schritte sollte das DAST-Tool die nötigen Funktionen bereitstellen, um die Ergebnisse entsprechend Ihren Entscheidungen zu bearbeiten. Nützliche Aktionen sind beispielsweise:
Erneut testen: Statt einen vollständigen Scan auszuführen, können Sie ein bestimmtes Ergebnis erneut testen und einfach prüfen, ob die darin ermittelte Schwachstelle tatsächlich behoben wurde.
Risiko akzeptieren: In bestimmten Situationen stellt die Schwachstelle kein Risiko für Ihr Unternehmen dar oder ist bereits bekannt und kann als akzeptabel gelten. Sie sollten das Ergebnis daher als akzeptiertes Risiko markieren können.
Als ungültig markieren: Wenn Sie zu dem Schluss kommen, dass die in einem Ergebnis ermittelte Schwachstelle nicht ausnutzbar ist, sollten Sie sie als ungültig markieren und als falsch positives Ergebnis melden können.
Notizen hinzufügen: Mit Notizen zu Ergebnissen lassen sich wichtige Informationen in Ihrem Unternehmen einfach teilen und dokumentieren.
5. Integration und Automatisierung
Wenn Sie die Effizienz in Ihrem Unternehmen steigern möchten, sollte das DAST-Tool Möglichkeiten bieten, Sicherheitstests nach links zu verlagern. Das bedeutet, Sicherheitstests durch Integration und Automatisierung früher im Softwareentwicklungszyklus (SDLC) durchzuführen.
Integration mit Management-Lösungen oder Issue-Trackern
Wenn Ihr Unternehmen einen Issue-Tracker zur Aufgabenverwaltung oder ein Schwachstellenmanagement-Tool zur zentralen Verwaltung von Schwachstellen nutzt, sollte das DAST-Tool Ihrer Wahl eine Synchronisierung in beide Richtungen ermöglichen. So können Sie:
Das DAST-Tool kann automatisch Issues im Issue-Tracker erstellen, wenn es neue Schwachstellen findet.
Sobald Ihr Team die neue Schwachstelle behebt, führt das DAST-Tool einen erneuten Test durch.
Besteht die Schwachstelle nach dem erneuten Test weiterhin, öffnet das DAST-Tool das Issue erneut.
Beginnen Sie mit Web-Apps oder APIs mit hohem Risiko und arbeiten Sie zunächst mit den zuständigen Teams. Sobald alles reibungslos läuft, weiten Sie den Prozess auf weitere Teams aus. So verbessern Sie den Prozess zur Behebung von Sicherheitsproblemen und integrieren ihn in den Entwicklungszyklus Ihrer Teams.
Automatisierung von CI/CD-Pipelines
Alternativ können Sie das DAST-Tool in Ihren CI/CD-Pipelines automatisieren. Unterstützt das DAST-Tool diese Art der Automatisierung, können Sie Sicherheitstests in unterschiedlichen Umgebungen – von der Entwicklung bis zur Produktion – automatisch auslösen.
So lassen sich Sicherheitstests zwar ohne manuelle Eingriffe in den Softwarelebenszyklus integrieren, zugleich kommen aber weitere Schritte zu den CI/CD-Prozessen hinzu und der Workflow Ihrer Teams kann sich ändern. Deshalb ist es wichtig, die Auswirkungen der Automatisierung gemeinsam mit jedem Team zu bewerten und DevOps einzubeziehen, um die nötigen Änderungen zu verstehen und entsprechend zu planen.
Die Implementierung von DAST mit Snyk API & Web vereinfachen
Die effektive Implementierung einer KI-gestützten DAST-Lösung ist entscheidend, um Ihre Web-Apps und APIs vor potenziellen Bedrohungen zu schützen. Sie beginnt mit einer gründlichen Asset-Erkennung, die Ihnen hilft, Ihre Angriffsfläche zu verstehen und zu verwalten. Wenn Sie genau wissen, welche Assets geschützt werden müssen, können Sie Ihre Ziele präziser konfigurieren, umfassende Scans sicherstellen und gefundene Schwachstellen zuverlässig verwalten. Gleichzeitig lässt sich das DAST-Tool in Ihre bestehenden Workflows integrieren.
Wenn Ihr DAST-Tool alle wichtigen in diesem Artikel beschriebenen Kriterien erfüllt, können Sie die Sicherheitslage Ihres Unternehmens verbessern und Ihre Assets vor immer neuen Cyberbedrohungen schützen – auch vor solchen, deren Code von KI generiert wurde.
Snyk API & Web, ein wichtiger Bestandteil der Snyk AI Trust Platform, vereinfacht den gesamten Prozess und erleichtert es Ihnen, Schwachstellen zu erkennen und Ihre Assets zu schützen. Mit unseren entwicklerorientierten DAST-Funktionen, integriert in Ihre bestehenden Workflows, können Sie Ihre Anwendungen absichern und Ihren Teams sichere KI-Innovationen ermöglichen.
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