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Fehlalarme minimieren: mehr Effizienz für Ihre Security

Artikel von
feature datacenters black

1. Juli 2025

0 Min. Lesezeit

Unternehmen verschwenden enorm viel Zeit damit, Security-Warnmeldungen nachzugehen, die sich als unbegründet herausstellen. Aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Mai 2025 zeigen, dass 70 % der Arbeitszeit eines Security-Teams für die Untersuchung von Fehlalarmen aufgewendet werden. So geht massiv Zeit für Untersuchungen verloren, statt proaktive Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheitslage des Unternehmens umzusetzen. Verschärft wird das Problem dadurch, dass 33 % der Unternehmen verspätet reagiert haben, weil ihre Teams mit diesen Phantom-Bedrohungen beschäftigt waren.

Was bedeutet Security mit einer niedrigen Fehlalarmquote?

Genauigkeit ist eines der wichtigsten Ziele bei jeder Security-Arbeit. Doch bei der Aufnahme und Verarbeitung enormer Datenmengen besteht immer die Möglichkeit, dass ein Alarm fälschlicherweise ausgelöst wird. Ein Fehlalarm ist eine Warnmeldung, die zunächst berechtigt erscheint, sich bei näherer Untersuchung jedoch als falsch herausstellt. Leider binden solche Warnmeldungen wertvolle Ressourcen, die besser für die Untersuchung tatsächlicher Bedrohungen eingesetzt werden könnten.

Tools mit einer hohen Fehlalarmquote führen bei Security-Teams zu einer Alarmmüdigkeit: Warnmeldungen lösen dann nicht mehr dieselbe Reaktion aus. Nach zahlreichen ergebnislosen Untersuchungen gehen Teams davon aus, dass auch neue Warnmeldungen wahrscheinlich unbegründet sind, und prüfen sie nicht mehr so schnell und effizient. Dadurch werden berechtigte Warnmeldungen nicht zeitnah erkannt und bearbeitet, sodass potenzielle Probleme lange ungelöst bleiben.

Was sind falsch negative Ergebnisse?

Das Gegenproblem bei Warnmeldungen tritt auf, wenn ein Tool Bedrohungen übersieht und sie unentdeckt bleiben. Falsch negative Ergebnisse sind ein erhebliches Problem, denn dadurch bleiben Schwachstellen lange unbemerkt und die Sicherheitslage des Unternehmens wird geschwächt. Besonders problematisch ist, dass andere Tools diese Probleme möglicherweise erkennen und Angreifer so Schwachstellen ausnutzen können, während Ihr Unternehmen nichts davon weiß. Werden tatsächliche Bedrohungen nicht erkannt, erschwert das die Reaktion und macht es schwierig, Risiken zu verwalten und zu minimieren. Letztendlich können diese unentdeckten Bedrohungen erheblichen Schaden oder Datenverlust verursachen.

Warum sind echte positive Ergebnisse wertvoll?

Im Idealfall sind die besten Tools besonders genau und liefern echte positive Ergebnisse, die tatsächliche Bedrohungen aufdecken. Wenn echte Bedrohungen sofort erkannt werden, können Unternehmen schnell reagieren und potenzielle Gefahren eindämmen – so sinkt das Schadensrisiko erheblich. Diese schnelle Erkennung liefert nicht nur wertvolle Erkenntnisse zur Verbesserung von Sicherheitsprotokollen und -systemen, sondern begrenzt auch die finanziellen Folgen von Sicherheitsvorfällen.

Wenn Unternehmen Bedrohungen und Schwachstellen präziser erkennen, können sie die Effizienz ihrer gesamten Security-Infrastruktur steigern, Betriebskosten senken und ihre Abwehrmaßnahmen stärken.

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Genauigkeit in der AppSec

Bei der Betrachtung der Genauigkeit ist wichtig, dass Tools in den verschiedenen Bereichen der Informationssicherheit unterschiedlich eingesetzt werden. In der Application Security (AppSec) dienen Tools dazu, Schwachstellen in Softwareanwendungen zu erkennen und zu beheben. Ein Teil davon geschieht proaktiv während der Entwicklung: Mit Static Application Security Testing (SAST) wird der Code auf Schwachstellen untersucht. Andere Tests finden nach der Veröffentlichung von Anwendungen statt und prüfen die laufende Anwendung und APIs auf Sicherheitslücken.

Wenn in der AppSec Probleme erkannt werden, müssen Teams sie untersuchen und überprüfen, ob sie tatsächlich vorliegen. Bei SAST-Tools müssen möglicherweise der Code geprüft und die Teams einbezogen werden, um festzustellen, ob ein erkanntes Problem berechtigt ist. Fehlalarme kosten diese Teams Zeit und untergraben das Vertrauen in die AppSec-Teams. Dadurch dauert es künftig länger, bis sie Ergebnisse prüfen. Das ist bedauerlich, denn präzise SAST-Tools erkennen Sicherheits- und Codequalitätsprobleme sehr effektiv und helfen Teams, robusteren Code bereitzustellen.

Bei Dynamic Application Security Testing (DAST) oder API-basierten Tests, die sogar in der Produktionsumgebung stattfinden können, prüfen Teams den laufenden Code. Damit lassen sich gängige Angriffe wie Cross-Site Scripting (XSS), SQL-Injection-Angriffe und andere wichtige webbasierte Bedrohungen erkennen. Auch die Warnmeldungen aus diesen Tests erfordern Untersuchungszeit und die Kommunikation zwischen Teams. Da sich diese Warnmeldungen häufig auf Produktionssysteme beziehen, müssen die Ergebnisse umgehend untersucht und behoben werden, bevor Angreifer sie entdecken. Tools mit einer hohen Fehlalarmquote führen zu „Alarmmüdigkeit“, verlangsamen die Prüfungen durch Teams und lassen potenziell anfällige Schnittstellen Angriffen ausgesetzt.

Genauigkeit bei der Bedrohungserkennung

Genauigkeit spielt auch bei der Bedrohungserkennung eine entscheidende Rolle: Tatsächliche Sicherheitsbedrohungen zu erkennen und unnötige Warnmeldungen zu vermeiden, ist für eine schnelle Reaktion unerlässlich. Anders als bei der Suche nach Schwachstellen in Anwendungen geht es bei der Bedrohungserkennung darum, Nutzungsmuster zu finden, die auf die Ausnutzung einer Schwachstelle hindeuten. Viele Tools zur Bedrohungserkennung analysieren jedoch enorme Datenmengen und erzeugen zahlreiche Warnmeldungen mit geringer Vertrauenswürdigkeit, die untersucht werden müssen.

Um dem entgegenzuwirken, setzen viele Unternehmen auf fortschrittliche Technologien wie Machine Learning und künstliche Intelligenz. Diese erhöhen die Präzision der Systeme und helfen ihnen, tatsächliche Bedrohungen besser von harmlosen Anomalien zu unterscheiden.

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Snyk API & Web ist ein hochpräzises Tool für die sichere Anwendungsentwicklung. Die Fehlalarmquote liegt bei gerade einmal 0,08 %. Es erkennt über 3.000 Arten von Schwachstellen, darunter kritische Probleme wie XSS und SQL-Injection-Angriffe, und lässt sich nahtlos in Entwicklungs-Workflows integrieren. So ermöglicht Snyk API & Web automatisierte, kontinuierliche Sicherheitsprüfungen und steigert die Entwicklungseffizienz erheblich. Mit Snyk API & Web können Entwicklerinnen und Entwickler Anwendungen während ihres gesamten Lebenszyklus umfassend absichern und die sensiblen Daten Ihres Unternehmens zuverlässig schützen.

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Häufig gestellte Fragen

Können Fehlalarme in der Sicherheit vollständig ausgeschlossen werden?

Fehlalarme lassen sich zwar nur schwer vollständig ausschließen, doch kontinuierliche Verbesserungen bei Technologien und Prozessen können ihre Häufigkeit deutlich verringern.

Wie bringen Sicherheitstools Sensitivität und Spezifität in Einklang?

Sicherheitstools sollen Bedrohungen möglichst zuverlässig erkennen und gleichzeitig Fehlalarme minimieren, um die Spezifität und die betriebliche Effizienz zu gewährleisten.

Welche Rolle spielt maschinelles Lernen in der Cybersicherheit?

Maschinelles Lernen verbessert die Genauigkeit bei der Erkennung echter Bedrohungen und der Unterscheidung von harmlosen Aktivitäten. Dadurch wird die Wirksamkeit der Sicherheitsmaßnahmen insgesamt erhöht.