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Ein detaillierter Einblick in Cyber-Bedrohungsinformationen
Während Unternehmen zunehmend Cloud-native-Technologien einsetzen, machen sich fast 60 % mehr Sorgen um ihre Sicherheitslage. Tatsache ist: Cyber-Bedrohungen sind für jedes Unternehmen ein ständiges Risiko. Diese Sicherheitsrisiken können den Ruf und den Geschäftserfolg eines Unternehmens erheblich beeinträchtigen. Sehen wir uns genauer an, was Threat Intelligence ist und wie Unternehmen mit entsprechenden Tools ihr Geschäft schützen können.
Was ist Threat Intelligence?
Threat Intelligence sind Informationen, die einem Unternehmen helfen, die Risiken zu verstehen, denen es täglich ausgesetzt ist. Unternehmen können Threat Intelligence proaktiv nutzen, um Sicherheitsprobleme zu erkennen und zu verhindern, bevor sie auftreten. Threat Intelligence fällt zwar in den Zuständigkeitsbereich von Security-Teams, ist aber auch für Entwickler unverzichtbar, damit sie die Risiken kennen und verstehen, die sich auf ihre individuell entwickelte Software und Open-Source-Komponenten auswirken.
Konkret können Unternehmen mehrere Datenquellen nutzen, um tiefere Einblicke in die Bedrohungslage im Kontext ihres Geschäfts und ihrer Branche zu gewinnen. Threat-Intelligence-Tools können Rohdaten auswerten, um Kompromittierungsindikatoren zu ermitteln – Hinweise auf mögliche Eindringversuche oder schädliche Aktivitäten. Unternehmen können diese Bedrohungsinformationen anschließend nutzen, um eine umsetzbare Verteidigungsstrategie für die Zukunft zu entwickeln.
Warum Threat Intelligence wichtig ist
Cyber-Threat-Intelligence ist entscheidend, um Netzwerkangriffe, Datenlecks und andere Sicherheitsprobleme zu verhindern. Solche Sicherheitsvorfälle können dem Ruf eines Unternehmens schaden und sich dadurch negativ auf den Umsatz auswirken. Da die Kosten von Sicherheitsvorfällen für Unternehmen zu hoch sind, um erst im Nachhinein zu reagieren, hilft Threat Intelligence ihnen, böswilligen Akteuren einen Schritt voraus zu sein.
In der AppSec bedeutet Threat Intelligence, Sicherheit durch Erkennung und Behebung von Schwachstellen früher in den Entwicklungsprozess zu integrieren. Wenn Cloud-native Software in all ihren Bereichen auf potenzielle Sicherheitsprobleme geprüft wird – vom eigenen Code und den Abhängigkeiten von Drittanbietern bis hin zu Containern und Konfigurationsdateien –, können Unternehmen sich proaktiv gegen Cyber-Bedrohungen schützen. Durch die Verlagerung der Sicherheit nach links können Unternehmen die Kosten für das Erkennen und Beheben von Anwendungssicherheitsbedrohungen senken.
Welche Arten von Threat Intelligence gibt es?
Bei Threat Intelligence werden Daten aus verschiedenen Quellen zusammengetragen, um ein umfassenderes Verständnis der Bedrohungen zu gewinnen, denen ein Unternehmen ausgesetzt ist. Hier finden Sie eine Übersicht über die vier wichtigsten Arten von Informationen zu Cybersecurity-Bedrohungen:

Strategische Threat Intelligence umfasst übergeordnete Informationen zur allgemeinen Sicherheitslage, die sich an ein nicht technisches Publikum richten. Wenn Unternehmen neue Sicherheitsrisiken und andere Trends verstehen, können sie fundiertere Entscheidungen über Technologieinvestitionen treffen und so ihre allgemeine Sicherheitslage verbessern. | Taktische Threat Intelligence liefert konkrete Informationen darüber, wie böswillige Akteure Angriffe ausführen. Für Sicherheitsteams, die für den Schutz des Unternehmens zuständig sind, ist es besonders hilfreich, die häufig verwendeten Taktiken, Techniken und Vorgehensweisen (TTPs) von Angreifern zu kennen. Mit diesen Informationen können sie ihre bestehenden Sicherheitsprozesse verbessern. |
Technische Threat Intelligence bezieht sich auf Indikatoren konkreter Angriffe, auf die Unternehmen achten können – insbesondere im Zusammenhang mit Social Engineering. Diese Informationen müssen häufig aktualisiert werden, da sich Cyberangriffe ständig weiterentwickeln. | Operative Threat Intelligence umfasst Einzelheiten zu bekannten Sicherheitsvorfällen oder Angriffskampagnen. Sicherheitsteams können anhand von Informationen zum Zeitpunkt und zur Art der Angriffe nachvollziehen, wie böswillige Akteure vorgehen, und besser vorhersehen, wie sich Angriffe weiterentwickeln könnten. |
Open-Source-Threat-Intelligence-Tools für AppSec
Jedes Unternehmen ist Cyber-Bedrohungen ausgesetzt. Daher ist es entscheidend, die richtigen Prozesse und Tools einzusetzen, um Risiken zu erkennen und zu minimieren. Wenn Entwicklungsteams beispielsweise Best Practices für Sicherheit befolgen, die auf Threat Intelligence basieren, können sie die Sicherheitslage ihrer Anwendungen deutlich verbessern. So können Unternehmen mithilfe automatisierter Sicherheitsscans das Risiko von Cyber-Bedrohungen im Bereich Anwendungssicherheit verringern.
Probleme erkennen
Unternehmen müssen Informationen sammeln und analysieren können, um die Motive von Bedrohungsakteuren zu verstehen und Bereiche zu erkennen, die diese möglicherweise ins Visier nehmen. Die Herausforderung besteht darin, aktuelle Informationen zu Schwachstellen zu finden, während sich die von Angreifern eingesetzten Techniken rasant weiterentwickeln. Neue Schwachstellen wie Log4Shell werden regelmäßig bekannt gegeben – ein Beleg dafür, wie wichtig zeitnahe Threat Intelligence ist.
Open-Source-Tools für Threat Intelligence können umfassende Schwachstellendaten aus mehreren Quellen bereitstellen. Mit manchen Tools können AppSec-Teams von Sicherheitsproblemen erfahren, sobald diese entdeckt werden – und oft noch bevor sie in öffentlichen Datenbanken wie der National Vulnerability Database (NVD) erfasst sind. Open-Source-Threat-Intelligence-Tools liefern nicht nur zeitnahe und präzise Informationen, sondern auch konkrete Erkenntnisse, die Entwicklungsteams nutzen können.
Schwachstellen beheben
Wenn es darum geht, Schwachstellendaten in die Praxis umzusetzen, können Open-Source-Tools für Threat Intelligence auch automatisierte Lösungen bieten, um Sicherheitsprobleme im gesamten Open-Source-Cloud-native-Technologie-Stack zu erkennen und zu beheben. Wenn Schwachstellenscans nahtlos in bestehende Entwickler-Workflows integriert werden, können Unternehmen Hürden bei der Einführung abbauen und sofort Transparenz über die Risikostufen ihrer Software und Open-Source-Technologien gewinnen.
Threat-Intelligence-Tools, die nicht nur Probleme erkennen und die Behebung von Schwachstellen priorisieren, sondern auch automatisch Korrekturen erstellen, helfen Entwicklerinnen und Entwicklern, Probleme ohne zusätzlichen Aufwand schnell zu entschärfen. Mit diesen Open-Source-Intelligence-Tools können Unternehmen ihre Sicherheitsmaßnahmen nach links verlagern und sich proaktiv gegen die Cyber-Bedrohungen schützen, denen ihre AppSec-Teams begegnen. Deshalb ist Threat Intelligence für die Einführung von Cloud-nativer Software entscheidend.
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