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5 Best Practices für DevOps-Pipelines
Entdecken Sie die 5 wichtigsten Best Practices für effiziente DevOps-Pipelines
Die meisten Unternehmen messen den Erfolg ihrer Softwarebereitstellungen heute anhand von Geschwindigkeit und Genauigkeit. In einem Bericht zu Continuous Delivery Insights aus dem Jahr 2020 stellte Harness, ein Anbieter einer Softwarebereitstellungsplattform, fest, dass ein durchschnittliches Unternehmen alle vier Tage Code in der Produktionsumgebung bereitstellt und jede Bereitstellung durchschnittlich acht Stunden dauert.
Wenn Ihr Unternehmen Anwendungsupdates intern und extern bereitstellen möchte, sind diese Zahlen einfach zu hoch. Warum? Langsame Bereitstellungen wirken sich auf alles aus – von der Produktivität der Entwickler bis hin zur Anwendungssicherheit.
Der Bericht ergab außerdem, dass etwa 11 % dieser Bereitstellungen fehlschlagen. Das führt zu Verzögerungen und kostet Zeit und Geld, um die Fehler zu beheben, die den Fehlschlag verursacht haben. Um das zu vermeiden, investieren Unternehmen in Verbesserungen ihrer DevOps-Pipelines. Eine optimierte DevOps-Pipeline unterstützt Ihr Team dabei, effektiv zusammenzuarbeiten, Software zu entwickeln und sie schnell und zuverlässig bereitzustellen.
Ganz gleich, ob Sie gerade erst mit dem Aufbau einer DevOps-Pipeline beginnen oder Ihre bestehende Pipeline optimieren möchten: Es lohnt sich, sich mit den Grundlagen einer DevOps-Pipeline sowie mit Best Practices und deren Umsetzung vertraut zu machen.
Was ist eine DevOps-Pipeline?
Eine DevOps-Pipeline umfasst die Tools, Praktiken und automatisierten Prozesse, mit denen Ihre Entwicklungs- und Betriebsteams Software schnell und effizient erstellen, testen und bereitstellen. DevOps-Teams verlassen sich auf ihre Pipelines, um die Wartung und Aktualisierung von Software zu erleichtern. DevOps-Pipelines helfen Teams auch bei wichtigen Maßnahmen zur Qualitätssicherung, etwa beim Testen von Software vor der Bereitstellung und beim Erkennen und Beheben von Codekonflikten, Fehlern und Sicherheitslücken.
Bei der Betrachtung der Funktionsweise einer DevOps-Pipeline sollten Sie bedenken, dass sie sowohl die Entwicklung als auch den Betrieb umfasst.
Integrieren Sie Sicherheit in Ihre CI/CD-Pipelines
Snyk läuft in Ihrer bevorzugten CI/CD-Pipeline und hilft Ihnen, Schwachstellen mit höchster Priorität zu beheben.
Phasen einer DevOps-Pipeline
Eine DevOps-Pipeline besteht aus zwei unterschiedlichen Phasen, für die jeweils empfohlene Schritte gelten.
Die Entwicklungsphase kommt zuerst und umfasst vier Schritte: Planen, programmieren, erstellen und testen. In dieser Phase legt Ihr Entwicklungsteam die Projektziele und den Zeitplan fest und bestimmt, mit welchen Tools es arbeiten wird.
Auch die Betriebsphase umfasst vier Schritte: Freigeben, bereitstellen, betreiben und überwachen. Hier arbeitet das IT-Betriebsteam mit dem Entwicklungsteam zusammen, um sicherzustellen, dass das Projekt bereit für die Freigabe ist. Das IT-Betriebsteam stellt das Projekt für Endnutzer bereit, konfiguriert es in der Produktionsumgebung und überwacht sein Verhalten, während die Endnutzer damit interagieren. Sobald Sie wissen, wie Ihr Projekt die Pipeline durchläuft, lohnt sich ein Blick auf ihre Bausteine. Auch wenn diese beiden Bereiche unterschiedliche Verantwortlichkeiten darstellen, fördert die DevOps-Kultur die gemeinsame Verantwortung und Zusammenarbeit zwischen Entwicklungs- und Betriebsteams, damit beide Phasen durchgängig gemeinsam betreut werden.
5 Best Practices für DevOps-Pipelines
1. Machen Sie Ihre Pipeline beobachtbar
Eine DevOps-Pipeline soll zwar den Entwicklungsprozess optimieren, umfasst aber auch zahlreiche Schritte, Komponenten und Teams. Das erschwert nicht nur den Überblick über die Abläufe in der Pipeline zu jedem Zeitpunkt des Entwicklungsprozesses, sondern kann auch zu Engpässen und anderen Problemen führen, die Ihre Pipeline verlangsamen. Ein Teil der Komplexität ergibt sich aus der Pipeline selbst, etwa durch mehrere Build-Schritte, Tests und Kompilierungen. Bei manchen DevOps-Modellen, zum Beispiel „Fan-out“, ist es zudem aufwendig, die Ursache eines Fehlers zu ermitteln.
Observability – also das Erfassen externer Ausgaben Ihrer Pipeline, um ihren internen Zustand zu diagnostizieren – liefert Ihrem Team wichtige Einblicke. So können Sie Engpässe beseitigen, Leistungsprobleme erkennen und beheben und die Zuverlässigkeit Ihrer Pipeline insgesamt verbessern.
Observability in Ihrer DevOps-Pipeline lässt sich mit manuellen Prozessen umsetzen. Ihr Team kann Protokolle erstellen, die zu erfassenden Messwerte festlegen und anschließend mithilfe von Tracing Anfragen durchgängig im System verfolgen. Am effizientesten ist jedoch eine sofort einsatzbereite Lösung wie ServiceNow oder eines Ihrer vorhandenen Tools wie Azure DevOps oder Jenkins. Sowohl Azure DevOps als auch Jenkins bieten grundlegende Berichtsfunktionen.
2. Integrieren Sie Rollbacks in Ihren CI/CD-Ansatz
Ein CI/CD-Framework ist unserer Ansicht nach ein grundlegender Bestandteil einer DevOps-Pipeline. Automatisiertes Erstellen, Testen und Bereitstellen spart Ihrem Team viel Zeit und Aufwand. Die meisten DevOps-Teams achten bei ihren Frameworks auf diese Funktionen, versäumen es jedoch häufig, die Sicherheitsmechanismen zu automatisieren, mit denen eine Bereitstellung bei Problemen rückgängig gemacht wird.
Nachdem Code automatisch in der Produktionsumgebung bereitgestellt wurde, sollte Ihr Team nach Fehlern suchen. Werden Fehler entdeckt, kann ein automatischer Mechanismus, der Ihre Anwendung auf einen vorherigen Zustand zurücksetzt, die Wiederherstellung beschleunigen. So vermeiden Sie Ausfälle und Beschwerden von Endnutzern, während Ihr Team die Ursache des Problems findet und behebt. Eine Alternative zu Rollbacks ist ein Roll-forward-Ansatz. Wenn Teams agil sind und DevOps bereits weitgehend eingeführt haben, lässt sich ein Fix möglicherweise einfacher und schneller anwenden und ausrollen. Rollbacks sind oft schwieriger.
3. Setzen Sie Continuous Deployment (CD) NUR für kleinere Codeänderungen ein
CD bezeichnet die automatisierte Freigabe von Code-Updates für Endnutzer, ohne dass manuelle Prüfungen oder Auslöser erforderlich sind. Der Code wird automatisiert getestet und muss die Tests bestehen, bevor er freigegeben wird. Insgesamt ermöglicht dieser Prozess in der Regel die schnellste Produktfreigabe.
Continuous Deployment birgt jedoch Risiken für Ihre DevOps-Pipeline. Auch wenn jede Version getestet wird, können Fehler und Sicherheitslücken in der Produktionsumgebung dennoch unentdeckt bleiben. Als Best Practice für DevOps-Pipelines empfehlen wir deshalb, CD nur für kleinere Codeänderungen einzusetzen. Eine kleinere Codeänderung kann beispielsweise ein geplanter Sicherheitspatch sein. Außerdem sollten diese automatisierten Releases nach der Bereitstellung weiterhin überwacht werden, um ihre ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen.
4. Integrieren Sie Tests in einer Real-Device-Cloud in Continuous Testing (CT)
Continuous Testing oder End-to-End-Tests integrieren automatisiertes Feedback in die DevOps-Pipeline, um Ineffizienzen im Quellcode zu erkennen und relevantes QA-Feedback an die DevOps-Teams weiterzugeben. Laut IBM nutzt CT automatisierte Tools, um vordefinierte QA-Skripte hochzuladen, die in jeder Produktionsphase ausgeführt werden.
Wenn Sie CT in Ihre DevOps-Pipeline integrieren, kann Ihr Team Code schneller bereitstellen und die Qualität des bereitgestellten Codes verbessern. Zwar haben die meisten Teams CT bereits in ihre DevOps-Pipeline integriert, doch viele lassen eine wichtige Testmethode außer Acht: Tests in einer Real-Device-Cloud.
Bei Tests in einer Real-Device-Cloud arbeiten DevOps-Teams mit einem Real-Device-Cloud-Anbieter zusammen, um auf Browser, Plattformen und Geräte zuzugreifen. Die Teams können verschiedene Kombinationen dieser Geräte und Plattformen testen und so praxisnahes Feedback dazu erhalten, wie ihre Software oder Anwendung für Endnutzer funktioniert. Als Best Practice für DevOps-Pipelines ist diese Methode besonders wirksam, um sicherzustellen, dass Ihre Anwendung oder Software auf möglichst vielen Geräten und in möglichst vielen Browsern reibungslos funktioniert. Das kann Ihrem Team viel Zeit, Geld und Frustration ersparen.
5. Nutzen Sie mehr als eine Art von Continuous Monitoring (CM) in Ihrer DevOps-Pipeline
Im Gegensatz zu Observability, bei der externe Ausgaben erfasst werden, um proaktiv auf Probleme in Ihrer Pipeline zu reagieren, bewertet Monitoring den Zustand Ihrer Anwendung, indem interne Daten in Echtzeit erfasst und aggregiert sowie Warnmeldungen erstellt werden, damit Sie schnell auf Probleme reagieren können.
CM hilft Ihrem Team, Compliance-Bedenken, Leistungsprobleme und Sicherheitsbedrohungen schneller zu erkennen – so bleibt Zeit, sie zu beheben, bevor sie sich systematisch auswirken. Die meisten Teams setzen CM zwar für ihre Anwendung ein, vernachlässigen jedoch häufig Infrastruktur- und Netzwerk-CM.
Infrastruktur-Monitoring überwacht aktiv die Rechenzentren, Hardware, Server und sonstigen Komponenten, die für die Bereitstellung Ihrer Produkte erforderlich sind.
Netzwerk-Monitoring überwacht Ihre Firewalls, Router und virtuellen Maschinen, um Ausfälle und Störungen im Netzwerk zu verhindern.
Wenn Sie mehr als eine Art von CM in Ihrer DevOps-Pipeline einsetzen, behält Ihr Team die gesamte Pipeline im Blick. Außerdem lassen sich mehrere CM-Arten ganz einfach mit All-in-one-Monitoring-Lösungen integrieren.
Nächste Schritte: Wechseln Sie zu einer DevSecOps-Denkweise
Bei DevOps-Pipelines geht es um schnelle Entwicklungs- und Release-Zyklen. Die oben beschriebenen Best Practices für DevOps-Pipelines können Ihrem Team helfen, die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit Ihrer Bereitstellungen zu steigern. Aber was ist mit der Sicherheit?
Es ist unverzichtbar, Sicherheit in Ihre DevOps-Pipeline zu integrieren und die verschiedenen Teams auf die Entwicklung sicherer Anwendungen auszurichten. Deshalb gewinnen DevSecOps-Praktiken in der modernen DevOps-Bewegung zunehmend an Bedeutung.
Was ist DevSecOps?
DevSecOps verbindet das DevOps-Modell, das auf schnelle Feedbackzyklen bei der Softwarebereitstellung und auf Unternehmenskultur ausgerichtet ist, mit IT-Sicherheitspraktiken. DevSecOps ist nicht mit DevOps-Sicherheit gleichzusetzen: Dieses frühere Paradigma empfahl, IT-Sicherheit erst dann in die Phasen einer DevOps-Pipeline aufzunehmen, wenn das jeweilige Team seine Phase abgeschlossen hatte.
Stattdessen verlagert DevSecOps die Sicherheit nach links und berücksichtigt sie bereits in den frühesten Phasen des Entwicklungsprozesses und darüber hinaus. So können Entwickler Verantwortung für die Behebung von Sicherheitsproblemen übernehmen, bevor diese in Umgebungen mit Service Level Agreements (SLAs) gelangen.

Weitere Vorteile von DevSecOps
DevSecOps fördert außerdem die Zusammenarbeit zwischen Teams. Entwicklungs-, Sicherheits- und Betriebsteams legen gemeinsam Sicherheitsziele fest, lösen Probleme und mindern Risiken proaktiv. Wenn Ihre DevOps-Pipeline darauf ausgerichtet ist, schnell und zuverlässig hochwertige Produkte bereitzustellen, ist eine DevSecOps-Denkweise der beste Weg dorthin.
Setzen Sie mit Snyk auf eine DevOps-Sicherheitspipeline
Wenn Unternehmen zu einer DevSecOps-Denkweise wechseln, kann die große Zahl an Lösungen auf dem Markt zunächst überfordern. Snyk bietet jedoch schlanke, entwicklerorientierte Tools, die sich problemlos in Ihre bestehenden DevOps-Pipelines integrieren lassen.
Zu unseren DevSecOps-Lösungen gehören Tools wie Snyk Code, das Ihren Code mit Static Application Security Testing (SAST) in Echtzeit schützt. SAST analysiert den Quellcode, Bytecode und die Binärdateien Ihrer Anwendung auf Programmier- und Designmerkmale, die auf Sicherheitslücken hindeuten. Snyk Code bietet außerdem Empfehlungen zur Behebung, mit denen Sie Sicherheitsprobleme schnell beheben und Verzögerungen vermeiden können.
Ein weiteres Tool, Snyk Open Source, bietet Advanced Software Composition Analysis (SCA). Damit kann Ihr Team Sicherheitslücken und Lizenzprobleme in Open-Source-Abhängigkeiten finden, priorisieren und beheben.
Zu den weiteren DevSecOps-Lösungen von Snyk gehören Snyk Infrastructure as Code, das IaC-Sicherheit und Compliance in Workflows vor der Bereitstellung automatisiert und nach der Bereitstellung fehlende Ressourcen erkennt, sowie Snyk Container, eine entwicklerorientierte Container-Sicherheitslösung, mit der Teams Sicherheitslücken im gesamten Software Development Lifecycle (SDLC) finden und beheben können.
Integrieren Sie Sicherheit in Ihre CI/CD-Pipelines
Snyk läuft in Ihrer bevorzugten CI/CD-Pipeline und hilft Ihnen, Schwachstellen mit höchster Priorität zu beheben.
Möchten Sie Ihre DevOps-Pipeline mit den branchenführenden Sicherheitslösungen von Snyk auf ein neues Niveau bringen? Dann legen wir los!