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CaaS: Container as a Service erklärt
Viele Unternehmen setzen zunehmend auf Containerisierung, um die Portabilität, Effizienz, Agilität und sogar die Sicherheit von Anwendungen zu verbessern. Größe und Komplexität moderner Anwendungen erfordern einen neuen Ansatz, der die Anwendung selbst von der zugrunde liegenden Infrastruktur abstrahiert. Containers as a Service (CaaS) sind cloudbasierte Services, die die Verwaltung und Bereitstellung containerbasierter Anwendungen noch einfacher machen.
Auch wenn Container-Sicherheit für viele Teams eine ständige Herausforderung darstellt, können die richtigen Lösungen in Ihrer DevSecOps-Toolchain dazu beitragen, sowohl die Container-Images als auch die darin enthaltene Software abzusichern. Sehen wir uns zunächst Containers as a Service genauer an.
Containers as a Service (CaaS) erklärt
Was sind Container-as-a-Service-Angebote?
CaaS ist ein cloudbasierter Service, der von einem Drittanbieter gehostet wird und die Verwaltung und Bereitstellung containerisierter Anwendungen unterstützt. Ohne eine CaaS-Plattform müssen DevOps-Teams, die Container und Microservices nutzen, sowohl das Container-Orchestrierungssystem als auch die zugrunde liegenden Cloud-Ressourcen verwalten. Das schränkt ihre Möglichkeiten ein, Anwendungen tatsächlich zu entwickeln, zu testen und bereitzustellen.
Mit CaaS können Entwickler das Hosting und die Bereitstellung von Containern automatisieren, ohne sich um die Verwaltung der zugrunde liegenden Infrastruktur kümmern zu müssen. CaaS ist oft unabhängig vom Code-Stack oder der Programmiersprache. Dadurch lassen sich Container einfacher in einer Multi-Cloud-Umgebung bereitstellen.
Vorteile von CaaS für DevSecOps
Für DevSecOps-Teams kann CaaS dazu beitragen, sichere Anwendungen schneller zu entwickeln und in die Produktion zu überführen. Indem einige der Engpässe bei der Konfiguration und Verwaltung der Infrastruktur beseitigt werden, erleichtert CaaS die Bereitstellung, Verwaltung und Skalierung containerbasierter Anwendungen.
Eine containerisierte Anwendung ist gegenüber anderen Containern in der Umgebung weitgehend isoliert. Dadurch wird es für Angreifer schwieriger, sich lateral über die Angriffsfläche zu bewegen. Dennoch gibt es zahlreiche wichtige Aspekte der Container-Sicherheit zu berücksichtigen. Mit der wachsenden Zahl containerisierter Workloads ist es wichtig, eine Container-Sicherheitslösung einzusetzen, die Schwachstellen nicht nur durch Container-Scanning identifiziert, sondern Entwicklern auch eine intuitive Möglichkeit bietet, diese zu beheben.
Sicherheitsaspekte bei CaaS
Bei einer Container-as-a-Service-Architektur wird zwar die zugrunde liegende Infrastruktur-Steuerungsebene – in diesem Fall ein Container-Orchestrator – abstrahiert, doch für Sicherheitsprobleme in Container-Images oder in den Komponenten, auf denen die Anwendung letztlich ausgeführt wird, ist weiterhin der Nutzer verantwortlich. Da CaaS typischerweise als Teil einer umfassenderen IaaS-Plattform wie AWS, GCP oder Azure angeboten wird, müssen auch die Sicherheitsauswirkungen der zugrunde liegenden Plattform berücksichtigt werden.
Bei einem Container-Deployment muss das Container-Image sorgfältig erstellt werden und Sicherheitsrichtlinien erfüllen, damit mögliche Probleme ausgeschlossen werden. Sicherheitsprobleme im Container-Image erhöhen das Risiko und potenzielle Ausmaß von Problemen, die in der Produktionsumgebung auftreten. Deshalb ist es wichtig, auch die Produktionsumgebung zu überwachen. Selbst die besten Images ohne Schwachstellen und ohne erhöhte Berechtigungen entbinden das Team nicht davon, die Vorgänge in der Produktionsumgebung zu überwachen.
Da Container Betriebssystemkomponenten mit Anwendungscode kombinieren, liegt die Verantwortung für die Wartung der Betriebssystemkomponenten und Pakete nun bei den Entwicklern und DevOps-Teams. Dieser Verantwortungswechsel erfordert zusammen mit der Tatsache, dass Container innerhalb von Sekunden aktualisiert und bereitgestellt werden können, eine neue Sicherheitsmethodik.
Container-Sicherheit mit Fokus auf Entwickler
Snyk findet und behebt automatisch Schwachstellen in Container-Images und Kubernetes-Workloads.
CaaS vs. PaaS vs. IaaS vs. FaaS
Die Vielzahl an Abkürzungen in der Welt der Cloud-Services kann überwältigend sein. All diese Services sollen die Komplexität der Infrastrukturverwaltung abstrahieren. Wir haben bereits erläutert, wie CaaS die Entwicklung und Bereitstellung von Containern vereinfacht – oft als Teil einer IaaS-Plattform. Sehen wir uns nun weitere wichtige Abkürzungen im Bereich Cloud-Services an.
PaaS
Platform as a Service (PaaS) ist eine vollständige Entwicklungs- und Bereitstellungsumgebung für die Cloud. Cloud-Service-Anbieter bieten PaaS-Plattformen mit Infrastruktur, Middleware, Entwicklungstools, Analysediensten, Datenbankverwaltungssystemen und vielem mehr an. Eine PaaS unterstützt den gesamten Softwareentwicklungslebenszyklus (SDLC), einschließlich Entwicklung, Test, Bereitstellung, Verwaltung und Aktualisierung.
IaaS
Eine Infrastructure-as-a-Service-Plattform (IaaS) ist schlanker als eine PaaS. Diese Cloud-Computing-Services bieten bedarfsgerecht Rechen-, Speicher- und Netzwerkressourcen. Die Infrastruktur wird vollständig vom Cloud-Service-Anbieter verwaltet und kann je nach Anforderungen der Nutzer automatisch skaliert werden.
FaaS
Während CaaS speziell auf Container-Deployments ausgerichtet ist, eignet sich Functions as a Service (FaaS) für Microservices-Deployments, bei denen Nutzer bestimmte Anwendungskomponenten ausführen müssen, ohne Server zu verwalten. Als Teilbereich der Serverless-Infrastruktur konzentriert sich FaaS auf ereignisgesteuerte Computing-Modelle, in denen Anwendungscode oder Container als Reaktion auf ein bestimmtes Ereignis oder eine Anfrage ausgeführt werden.
CaaS-Anbieter
Viele verschiedene Cloud-Service-Anbieter bieten CaaS-Plattformen an. Drei der am weitesten verbreiteten Anbieter von Container as a Service sind Amazon, Google und Microsoft. Die Präferenz eines Teams hängt möglicherweise davon ab, mit welcher Cloud-Umgebung es am vertrautesten ist. Entwickler, die CaaS-Plattformen nutzen, sollten dennoch darauf achten, wie sie ihre Container-Images erstellen und welche Inhalte diese umfassen. Mit Tools wie Snyk Container können sie Dockerfiles im SCM sowie Container-Images in Registries oder CI/CD-Pipelines scannen. So stellen sie sicher, dass die Images auf einem sicheren Basis-Image aufbauen und die Anwendung vor der Bereitstellung sicher zusammengesetzt ist.
Amazon Elastic Container Service (ECS)
Dieses AWS-Angebot für Container as a Service ist ein vollständig verwalteter Container-Orchestrierungsservice, der die Bereitstellung, Verwaltung und Skalierung containerisierter Anwendungen vereinfacht. Mit Amazon ECS können Entwickler Container mithilfe ihrer bevorzugten CI/CD- und Automatisierungstools in der Cloud starten. Diese Services machen es überflüssig, die Infrastruktur-Steuerungsebene, Nodes und Instanzen zu konfigurieren und zu verwalten.
Google Cloud Run
Diese Google-Plattform für Container as a Service unterstützt Teams bei der Entwicklung und Bereitstellung skalierbarer containerisierter Anwendungen auf einer vollständig verwalteten Serverless-Plattform. Mit Google Cloud Run können Entwickler ihre bevorzugte Programmiersprache, Bibliotheken oder Binärdateien verwenden. Wie ECS abstrahiert auch Google Cloud Run die Infrastrukturverwaltung und skaliert Container-Workloads automatisch nach oben oder unten.
Microsoft Azure Container Instances (ACI)
Wie die Angebote von Amazon und Google ist auch die Container-as-a-Service-Plattform von Microsoft ein vollständig verwalteter Service. Teams können mit einem einzigen Befehl zusätzliche Rechenressourcen für anspruchsvolle Workloads bereitstellen und mithilfe von ACI Azure Kubernetes-Cluster bei steigendem Traffic elastisch skalieren. ACI bietet außerdem Hypervisor-Isolation für jede Containergruppe, sodass Container isoliert ausgeführt werden, ohne sich einen Kernel zu teilen.
Container-Orchestrierung
Viele Teams fragen sich, ob ein Container-Orchestrierungsservice wie Kubernetes ausreicht oder ob sie CaaS benötigen. Eine CaaS-Plattform lässt sich zwar als Container-Orchestrierungslösung betrachten, doch dank des vollständig verwalteten Betriebs ist der Einstieg mit CaaS in der Regel einfacher und schneller. CaaS eignet sich üblicherweise für verschiedenste Workloads und erfordert eine kürzere Einarbeitungszeit als Kubernetes.
Der Kompromiss: Aufgrund seines Open-Source-Charakters gilt Kubernetes im Allgemeinen als portabler. Ein Workload, der auf einer Kubernetes-Distribution ausgeführt wird, lässt sich in der Regel unverändert oder mit nur wenigen Anpassungen auf einer anderen Kubernetes-Distribution bereitstellen. Kubernetes bietet fortschrittliche Funktionen, die in CaaS möglicherweise nicht verfügbar sind, etwa Service Discovery und Load Balancing, Speicherorchestrierung, Selbstheilung von Kubernetes-Clustern, Secrets, Konfigurationsverwaltung und mehr.
Teams können auch Kubernetes-as-a-Service-Angebote (KaaS) wie Amazon Elastic Kubernetes Service (EKS), Google Kubernetes Engine (GKE) und Azure Kubernetes Service (AKS) in Betracht ziehen. Sie bilden einen Zwischenschritt zwischen Kubernetes und vollständigem CaaS und bieten Entwicklern mehr Tools zur Container-Orchestrierung, während das Projekt Open Source bleibt.
Mit Snyk Container Ihre CaaS-Deployments überwachen
Container- und Kubernetes-Sicherheit stellen für viele Teams nach wie vor eine Herausforderung dar, weil die Tools nicht auf die Benutzerfreundlichkeit für Entwickler und DevOps-Teams ausgelegt sind. Es ist entscheidend, laufende Workloads abzusichern, um den Wirkungsradius von Angriffen zu verringern und Sicherheitslücken in Anwendungscode, Abhängigkeiten und Containern zu beseitigen.
Viele Probleme mit der Container-Sicherheit lassen sich auf irgendeine Form von Code zurückführen, darunter Anwendungen, Container-Build-Dateien oder Workload-Konfigurationen. Viele Container-Scanning-Tools greifen zu kurz, weil sie lediglich eine Liste mit Schwachstellen und Problemen bereitstellen, ohne Teams bei deren Behebung zu unterstützen. Zudem fehlt vielen Entwicklern das Wissen, um die von diesen Tools aufgezeigten Sicherheitsprobleme zu entschärfen.
Snyk Container löst diese Herausforderungen: Das Produkt überwacht nicht nur CaaS-Deployments, sondern hilft Entwicklern auch dabei, Sicherheitsprobleme schnell zu beheben. Snyk Container bietet Entwicklern konkrete Anleitungen zur Behebung von Container-Problemen, angefangen mit Empfehlungen für Basis-Images. Darüber hinaus kann das Produkt Pull Requests (PRs) mit Container-Fixes automatisieren und Dockerfiles direkt in Git-Repositories erkennen.
Dieser Ansatz für entwicklerorientierte Container-Sicherheit verankert Sicherheit im Arbeitsalltag und in den Build-Prozessen des Teams. Snyk Container lässt sich direkt auf dem Desktop, mit der Snyk CLI oder mit Docker Desktop verwenden. Außerdem lässt sich das Produkt in Quellcodeverwaltungssysteme, CI/CD-Tools, Container-Registries und Kubernetes integrieren, um Workloads beim Deployment oder bei Aktualisierungen in Clustern zu scannen.
Als die Verwaltung und Aktualisierung der bisherigen Container-Sicherheitslösung zunehmend zur Herausforderung wurde, wandte sich das KI-gestützte Suchunternehmen Coveo an Snyk. Coveo überzeugte die einfache, entwicklerfreundliche Lösung, die auch Container-Images absichern sollte.
„Snyk bietet einen einfach zu bedienenden SaaS-Service … Wir brauchten eine zuverlässige Lösung, um Container-Images vor der Überführung in die Produktion zu validieren. Mit Snyk gelingt uns das ganz einfach.“
Jean Phillipe – Coveo
Auf unserer Seite Security-Ressourcen erfahren Sie, wie Snyk Entwickler dabei unterstützt, hochwertigen, sicheren Code zu erstellen.