Snyk und Rapid7 stärken ihre Partnerschaft mit einer ganzheitlichen Risikobewertungslösung für Container-Anwendungen
Jill Wilkins
29. Januar 2021
0 Min. LesezeitModerne Unternehmen arbeiten intensiv daran, ihre Produkte und Dienstleistungen durch innovative Lösungen zu differenzieren, die ihre Kunden zu Hause und unterwegs nutzen können. Das veranlasst sie, neue, agilere Ansätze für die Anwendungsentwicklung zu verfolgen, die Entwicklungsteams dabei unterstützen, die Markteinführungszeit zu verkürzen und neue Lösungen so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen.
Dieses „Bedürfnis nach Geschwindigkeit“ hat zu einer weitverbreiteten Abkehr von monolithischen Architekturen geführt. IT-Verantwortliche setzen zunehmend auf neue Microservice-Architekturen und DevOps-Methoden, die Softwareentwicklungszyklen verkürzen und dafür sorgen, dass Code schneller in die Produktion gelangt.
Container-Architekturen gehören zu den am weitesten verbreiteten Microservices. Wie Sie wahrscheinlich bereits wissen, sind Container eine Form der Betriebssystemvirtualisierung. Sie enthalten alle erforderlichen ausführbaren Dateien, darunter Binärcode, Bibliotheken und Konfigurationsdateien, und können alles von einer kleinen ausführbaren Softwaredatei bis hin zu einer großen Anwendung ausführen.
Durch die Art und Weise, wie Container verpackt sind, lassen sie sich schneller und zuverlässiger ausführen, wenn Entwickler eine Anwendung von einer Computing-Umgebung in eine andere verschieben. Außerdem ermöglichen sie kleinere, agilere Anwendungsbereitstellungen, sodass Entwicklungsteams Code schneller veröffentlichen können.
Da die meisten Unternehmen daran arbeiten, die Reibungsverluste bei der Anwendungsentwicklung zu verringern, entwickeln sich Container rasch zum De-facto-Standard für Abstraktion und Virtualisierung. Sie helfen Entwicklungsteams, Code so schnell wie möglich in die Produktion zu überführen.
Sicherheitsrisiken mindern
Diese höhere Geschwindigkeit und Portabilität kann jedoch auch Sicherheitsrisiken mit sich bringen, die die Angriffsfläche in einer Produktionsumgebung vergrößern. Wenn es einem Angreifer beispielsweise gelingt, eine Schwachstelle in einer Open-Source-Komponente innerhalb eines Containers auszunutzen, der mit Root-Rechten ausgeführt wird, erhält er vollen Zugriff auf den Host und die darauf ausgeführten Anwendungen.
Da viele dieser Risiken auf die branchenweite Nutzung von Open-Source-Software zurückzuführen sind, haben Snyk, das auf Entwickler ausgerichtete Unternehmen für Cloud-native Anwendungssicherheit, und Rapid7, ein führender Anbieter von Sicherheitsanalysen und Automatisierung, ihre bestehende Partnerschaft ausgebaut. Die neue Integration überträgt umsetzbare Daten von Snyk zu Open-Source- und Container-Schwachstellen in die Lösung InsightVM von Rapid7 für das Schwachstellen- und Risikomanagement.
Die Schwachstellendatenbank von Snyk Intel bietet detaillierte Einblicke in Java-Schwachstellen, erstellt automatisch Prüfungen auf Schwachstellen in Open-Source-Software und zeigt diese in der Container Security-Funktion in InsightVM an. Kunden können die detaillierten Schwachstellendaten von Snyk schon heute ohne zusätzliche Maßnahmen nutzen. Prüfungen für weitere OSS-Pakete werden automatisch verfügbar, sobald sie bereitgestellt werden.
Die neue Integration von Snyk mit InsightVM baut auf der Nutzung von Snyk Intel durch Rapid7 in tCell auf. tCell ist eine Next-Gen-Cloud-Lösung für Web Application Firewall (WAF) und Runtime Application Self-Protection (RASP). Sie hilft Kunden, Drittanbieterpakete und die zugehörigen Schwachstellen zur Laufzeit aufzudecken, damit Entwickler besonders dringende Schwachstellen besser priorisieren und beheben oder deren Auswirkungen mindern können.
Gemeinsam bieten Snyk und Rapid7 modernen, softwareorientierten Unternehmen jetzt eine durchgängige Sicherheitslösung. Damit können Entwickler Fehlkonfigurationen in der Infrastruktur, Schwachstellen in Open-Source-Software und Einschränkungen durch Open-Source-Lizenzen früh im Softwareentwicklungszyklus erkennen. Die Lösung ermöglicht das Scannen, Testen und Überwachen von Anwendungen während der Entwicklung sowie deren Schutz zur Laufzeit.



