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Wie ASPM die Transparenz erhöht und Anwendungsrisiken besser beherrschbar macht

Artikel von

12. November 2024

0 Min. Lesezeit

Wie oft werden Sie von einer Bedrohung oder Schwachstelle in einem Software-Asset überrascht, von dessen Existenz Sie nichts wussten?

Bei vielen Unternehmen lautet die Antwort: „Öfter, als uns lieb ist.“ Denn was Sie nicht sehen, können Sie auch nicht schützen. Für AppSec-Teams ist vollständige Transparenz über die gesamte Software-Supply-Chain unverzichtbar. Doch dieser umfassende Blick auf die Angriffsfläche ist oft schwer zu erreichen.

In diesem Beitrag sprechen wir über die Herausforderungen für Teams, die ihre proprietären Anwendungen absichern wollen, und über mögliche Lösungen und bewährte Vorgehensweisen.

Das DevSecOps-Dilemma: Agilität und Risikomanagement in Einklang bringen

Je komplexer Anwendungen werden und je mehr KI-gestützte Entwickler aufs Tempo drücken, desto stärker steigt das Risiko schwerwiegender Sicherheitsvorfälle wie der gefürchteten Zero-Day-Schwachstelle. Deshalb scheinen AppSec-Teams ständig die Entwicklung auszubremsen und die Markteinführung zu verzögern.

Die vermeintlichen Zielkonflikte bei DevSecOps haben mehrere Ursachen:

  • Mangelnde Transparenz: Ein großes Problem für wachsende AppSec-Programme ist der fehlende Einblick in die Komponenten jedes Software-Assets – von der Entwicklung bis zur Laufzeit. Dadurch fehlt der durchgängige Überblick über den gesamten Anwendungsbestand.

  • Widersprüchliche Prioritäten: AppSec-Teams wollen Risiken senken, während Entwickler auf Tempo setzen. Nicht nur stimmen die Ziele nicht überein, oft können die beiden Bereiche auch nicht gut kommunizieren oder zusammenarbeiten. Gleichzeitig steigen Kosten und Aufwand, und der Frust wächst. Das Ergebnis: eine längere Markteinführungszeit und höhere Entwicklungskosten für das Unternehmen. Keine ideale Situation.

  • Eine Vielzahl von Sicherheitstools: Entwickler sehen sich mit immer mehr Scan-Tools konfrontiert. Viele davon sind nicht auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten und arbeiten isoliert voneinander in verschiedenen Phasen des Softwareentwicklungslebenszyklus (SDLC). Nutzen Entwickler diese Tools überhaupt? Und falls ja: Lässt sich mit dieser fragmentierten Tool-Landschaft ein vollständiger Überblick über den Asset-Bestand gewinnen?

  • Fehlende Erkenntnisse: Viele AppSec-Teams berichten lediglich über die Anzahl und den Schweregrad von Schwachstellen. Sie können jedoch nicht vermitteln, wie wirksam das Sicherheitsprogramm ist, welche Probleme behoben werden müssen oder wie sich diese Informationen in die Entwickler-Workflows integrieren lassen, damit kritische Probleme schnell behoben werden können.

ASPM: Eine neue Art des Sicherheitsmanagements

Ein neues Instrument sorgt für mehr Transparenz über Anwendungen: Application Security Posture Management (ASPM), eine wichtige und zunehmend etablierte Praxis. ASPM ist eine neue Art von Sicherheitstools, mit denen sich Anwendungssicherheitsprogramme verwalten und skalieren lassen.

ASPM-Tools können Anwendungsrisiken kontinuierlich verwalten, indem sie Sicherheitsprobleme im gesamten SDLC erfassen, analysieren und priorisieren. Sie erstellen ein strukturiertes Inventar der Assets, die an der Entwicklung, Bereitstellung und Ausführung von Anwendungen beteiligt sind. Zu den Assets werden Informationen zum Anwendungskontext und zur Entwicklung sowie erkannte Probleme ergänzt, darunter wichtige Angaben zu:

  • Asset-Verantwortlichen

  • Geschäftskritikalität

  • Eingesetzten Technologien

  • Bereitstellungsstatus

  • Laufzeitkonfiguration

  • Ergebnissen und Befunden von Sicherheitstests

Diese umfassende, gemeinsam genutzte Übersicht bietet den nötigen Kontext, um die Risiken der Befunde aus Application-Security-Testing-Tools (AST) zu analysieren. Sobald AppSec-Teams die Risiken verstehen, können sie bessere Abläufe ermöglichen und Entwickler gezielt nur mit Sicherheitsproblemen befassen, deren Behebung das Risiko nachweislich senkt. Außerdem können AppSec-Teams Ergebnisse mit CISOs und anderen Führungskräften teilen – in einer Sprache, die für sie relevant ist, statt nur über gefundene und behobene Schwachstellen zu berichten.

Snyk AppRisk befähigt Entwickler

Snyk AppRisk ist eine Entwickler-zuerst-ASPM-Lösung für AppSec-Teams, die frühzeitig im Entwicklungsprozess ansetzen möchten. Bei der Entwicklung von AppRisk hatten wir klare Ziele: Entwickler befähigen, Produktivität ermöglichen, Transparenz verbessern und Sicherheit effektiv verwalten und skalieren. Mit Snyk müssen Sie Transparenzlücken nicht aufwendig oder mühsam schließen.

Viele neue ASPM-Tools setzen auf Integrationen von Drittanbietern oder ältere AST-Tools, die von Entwicklern nur begrenzt genutzt werden. Leider liefern sie dadurch kein umfassendes und präzises Bild der Anwendungen, das Entwicklern eine wirksame Priorisierung und Behebung ermöglicht.

Snyk AppRisk lässt sich nahtlos in die sicherheitsorientierten und entwicklerfreundlichen AST-Tools von Snyk integrieren. So erhalten Sie einen differenzierten, ganzheitlichen Überblick über Anwendungen – von der Entwicklung bis zur Laufzeit – und die damit verbundenen Risiken. AppSec-Teams können eng mit Entwicklern zusammenarbeiten, um die größten Bedrohungen für das Unternehmen zu beseitigen.

Der zusätzliche Vorteil? Unsere AppRisk-Lösung listet alle relevanten Assets auf – unabhängig davon, ob sie durch die AST-Tools von Snyk oder andere unterstützte Sicherheitskontrollen von Drittanbietern geschützt sind.

Das Versprechen von Transparenz und Kontext

ASPM soll ein klares, gemeinsames Verständnis aller Unternehmensanwendungen schaffen – von der Entwicklung bis zur Cloud. Dazu gehören die vorhandenen (oder fehlenden) Sicherheitskontrollen und die Teams, die für die jeweiligen Anwendungskomponenten verantwortlich sind.

Gartner prognostiziert, dass bis 2026 mehr als 40 % der Unternehmen, die eigene Anwendungen entwickeln, ASPM einführen werden, um Sicherheitsprobleme schnell zu finden und zu beheben und strenge Standards einzuhalten.

Die Kombination verfügbarer Daten und Analysen ermöglicht die präziseste Einschätzung von Risiken, Geschäftskontext und Programmwirksamkeit. Sie schafft bei AppSec-Teams, Entwicklern und Führungskräften ein besseres Verständnis der Software-Assets des Unternehmens und bildet damit die Grundlage für eine effizientere Risikobewertung und ein wirksameres Risikomanagement.

Reibungsloses DevSecOps

Snyk AppRisk verbessert den Entwicklungsprozess und ermöglicht DevSecOps durch:

  • Ein ganzheitlicher Blick auf jede Anwendung: Sorgt für mehr Transparenz und ein umfassenderes Verständnis der Sicherheitslage einer Anwendung

  • Risikobasierte Priorisierung: Vermittelt ein besseres Verständnis der Auswirkungen von Schwachstellen auf Anwendungen und verbessert so Triage und Behebung

  • Bessere Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Sicherheit: Arbeitet mit den bevorzugten Tools und Workflows der Entwickler, überwindet Silos, schafft eine gemeinsame Sprache und integriert Sicherheit früh in den Entwicklungsprozess

  • Kontextbezogene Durchsetzung von AppSec-Richtlinien und -Kontrollen: Gewährleistet automatisiertes Monitoring und die konsequente Durchsetzung von AppSec-Richtlinien und -Kontrollen, abgestimmt auf die jeweilige Anwendung.

Ein entscheidender Faktor für die Zusammenarbeit

Wir wollen alle frühzeitig im Entwicklungsprozess ansetzen. Aber warum nicht gleich ganz am Anfang?

Mit den passenden, speziell für sie entwickelten Sicherheitstools können und werden Entwickler Sicherheitsprobleme früher, schneller und effektiver beheben. Wenn AppSec-Teams, Entwickler und Führungskräfte die Anwendungen und ihre geschäftliche Bedeutung verstehen, bildet dieses gemeinsame Verständnis nicht nur die Grundlage für die Risikobewertung, sondern auch für die Zusammenarbeit – den Schlüssel zum Geschäftserfolg.

Entwickler, die unter hohem Zeitdruck stehen, bilden die erste Verteidigungslinie der Sicherheit, denn letztlich müssen sie den Code ändern, um Schwachstellen zu beheben. Gleichzeitig hängt ihr Erfolg davon ab, wie schnell Produkte auf den Markt kommen. Die AST-Tools von Snyk versorgen ASPM mit Sicherheitsanalysen und Anwendungsdaten. Sie zeigen Entwicklern, worauf sie achten müssen, blenden unnötiges Rauschen aus und sorgen für ein optimales Entwicklererlebnis. Das Ergebnis ist ein erfolgreiches und skalierbares Sicherheitsprogramm für Entwickler.

Entwickler stärken und Risiken senken

Mit einem umfassenden, ASPM-basierten Sicherheitsansatz mit Snyk AppRisk schließen Sie Transparenzlücken und geben AppSec die Informationen an die Hand, die das Team benötigt, um geschäftliche Probleme und potenzielle Risiken zu verstehen und zu verwalten. Erfahren Sie mehr über ASPM im Whitepaper von Snyk und Accenture: Entwickler stärken, Risiken senken: Wie ASPM DevSecOps ermöglicht

Sie können auch eine Demo von Snyk AppRisk buchen, um unsere Entwickler-zuerst-ASPM-Lösung in Aktion zu erleben.

DevSecOps mit Snyk voranbringen

Meistern Sie die Komplexität von Anwendungen und KI-Halluzinationen und fördern Sie die Zusammenarbeit zwischen Entwicklungs- und Sicherheitsteams – mit Erkenntnissen von Snyk und Accenture.

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