Snyk übernimmt Invariant Labs, um Innovationen im Bereich agentische KI-Sicherheit voranzutreiben
24. Juni 2025
Übernahme stärkt das Forschungsportfolio von Snyk Labs, fördert Echtzeitabwehr gegen neue Bedrohungen und erweitert Sicherheitsfunktionen auf einer einzigen AI-Trust-Plattform
BOSTON, 24. Juni 2025 — Snyk, führend in der sicheren KI-Softwareentwicklung, gab heute die Übernahme von Invariant Labs bekannt, einem weltweit anerkannten KI-Sicherheitsforschungsunternehmen und frühen Vorreiter bei der Entwicklung von Schutzmaßnahmen gegen neue KI-Bedrohungen.
„Diese Übernahme ist eine wichtige Ergänzung der kürzlich eingeführten AI Trust Platform von Snyk und erweitert unsere Möglichkeiten, Anwendungen vor neu entstehenden Bedrohungen zu schützen“, sagte Peter McKay, CEO von Snyk. „Snyk kann Kunden jetzt eine einzige Plattform bieten, um sowohl aktuelle Anwendungsschwachstellen als auch Schwachstellen agentischer KI zu adressieren.“
Die Übernahme von Invariant Labs bedeutet auch einen großen Fortschritt für Snyk Labs, den neuen Forschungsbereich des Unternehmens, der die über die AI Trust Platform bereitgestellte KI-Sicherheit voranbringen soll. Sie bringt ein talentiertes Team herausragender Forschender sowie eine nachweisliche Erfolgsbilanz bei branchenweit erstmaligen Erkenntnissen zu Angriffsvektoren auf agentische Systeme, MCP-Schwachstellen, Tool-Poisoning und Laufzeit-Erkennungstechniken ein, die inzwischen branchenweit Sicherheitsstandards prägen.
Eine Sicherheitsplattform für aktuelle und neue Bedrohungen
Snyk ist überzeugt, dass diese Erweiterung des Plattformansatzes für Softwaresicherheit die Fähigkeit der Kunden, die nächste Generation KI-nativer und agentischer Anwendungen zu schützen, deutlich verbessert – darunter Large Language Models (LLMs) und autonome Agenten.
Diese Übernahme belegt außerdem Snyks Engagement, Sicherheitsteams bei der Bewältigung dringender und unbekannter Risiken in KI-nativer Software zu unterstützen, die sich rasch zum neuen Standard der Softwareentwicklung entwickelt. So treten etwa die unbefugte Datenexfiltration durch KI-Agenten, die unbeabsichtigte Aktionen ausführen, und Bedrohungen wie MCP-Schwachstellen bereits in Produktivumgebungen auf. Invariant Labs ist führend in der Forschung zu diesen sich wandelnden Risiken und hat Angriffsbegriffe wie „Tool Poisoning“ und „MCP Rug Pulls“ geprägt.
„Mit Invariant Labs beschleunigen wir unsere Fähigkeit, die nächste Generation agentischer KI-Bedrohungen zu erkennen, zu priorisieren und zu neutralisieren, bevor sie Produktivumgebungen erreichen“, sagte Manoj Nair, Chief Innovation Officer bei Snyk. „Diese Übernahme unterstreicht auch Snyks proaktives Engagement, Sicherheitsteams bei der Bewältigung der dringenden und unbekannten Risiken KI-nativer Software zu unterstützen, die sich rasch zum neuen Standard der Softwareentwicklung entwickelt.“
Den immer schneller entstehenden Bedrohungen begegnen
Invariant Labs hat Guardrails entwickelt: eine transparente Sicherheitsebene auf LLM- und Agentenebene, mit der Entwickler von Agenten und Softwareentwickler bestehende KI-Systeme um starke Schutzmaßnahmen ergänzen können. Die einzigartigen Methoden des Unternehmens berücksichtigen Kontextinformationen, statische Scans von Agenten-Tools und -Implementierungen, Laufzeitinformationen, Annotationen von Menschen und Vorfallsdatenbanken. Mit Invariant Labs können Entwickler das Verhalten von Agenten überprüfen und beobachten, kontextbezogene Sicherheitsregeln für Agentensysteme durchsetzen und MCP-Server auf Schwachstellen scannen.
„Wir haben jahrelang daran geforscht und die Frameworks entwickelt, die für eine sichere KI-native Zukunft erforderlich sind“, sagte Marc Fischer, PhD, CEO und Mitgründer von Invariant Labs. „Wir müssen verstehen, dass agentenbasierte KI-Systeme eine leistungsstarke neue Softwareklasse darstellen – insbesondere autonome Systeme –, die eine stärkere Überwachung und höhere Sicherheitsgarantien erfordern als herkömmliche Ansätze. Wir freuen uns, dem Snyk-Team beizutreten, denn diese Denkweise passt sehr gut zu dessen Mission.“
Weitere Informationen zur AI Trust Platform von Snyk finden Sie hier. Informationen zur Forschung und den Tools von Invariant Labs finden Sie hier.
Über Snyk
Snyk, führend in der sicheren KI-Softwareentwicklung, unterstützt Unternehmen dabei, schneller zu entwickeln und sicher zu bleiben, indem es die Produktivität von Entwicklern steigert und Geschäftsrisiken reduziert. Die AI Trust Platform des Unternehmens lässt sich nahtlos in Entwickler- und Sicherheits-Workflows integrieren und beschleunigt die sichere Softwarebereitstellung im KI-Zeitalter. Snyk liefert verlässliche, umsetzbare Erkenntnisse und automatisierte Fehlerbehebungen, damit moderne Unternehmen ohne Grenzen innovativ sein können. Snyk gestaltet die sichere, KI-gestützte Softwarebereitstellung für heute weltweit mehr als 4.500 Kunden neu.
Über Invariant Labs
Invariant Labs ist ein Sicherheitsforschungslabor, das sich der Entwicklung robuster, zuverlässiger und sicherer KI-Agenten widmet. Das Unternehmen ist ein Spin-off der ETH Zürich und ein dem ETH AI Center angeschlossenes Startup, das sich auf die Absicherung und den Schutz von KI-Anwendungen konzentriert. Es wird von Marc Fischer, Luca Beurer-Kellner, Prof. Martin Vechev und Prof. Florian Tramèr geleitet.
