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Snyks risikobasierter Ansatz zur Priorisierung

Artikel von

11. Dezember 2024

0 Min. Lesezeit

Das Erkennen von Schwachstellen ist ein zentraler Bestandteil der Applikationssicherheit (AppSec). Dabei werden gefundene und behobene Schwachstellen nachverfolgt und gemeldet, damit Stakeholder einen klaren Einblick in die Sicherheitslage des Unternehmens erhalten. Die Bewertung von Risiken kann jedoch erschwert werden, wenn Schwachstellen mit herkömmlichen Methoden identifiziert und überwacht werden.

Wenn Sicherheitsteams nur die Gesamtzahl der Schwachstellen in einer Anwendung betrachten, erhalten sie kein vollständiges Bild, da das tatsächliche Risiko nicht kategorisiert wird. Hat ein Unternehmen beispielsweise besonders viele Schwachstellen, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass es einem höheren Ausnutzungsrisiko ausgesetzt ist – insbesondere dann nicht, wenn die Schwachstellen einen niedrigen Schweregrad haben. Ebenso bedeutet eine geringere Anzahl von Schwachstellen nicht unbedingt ein niedrigeres Risiko: Sie könnten alle leicht auszunutzen sein.

Hier kommt die risikobasierte Priorisierung ins Spiel. Statt Schwachstellen zusammenzufassen und einzeln zu prüfen, konzentrieren sich AppSec-Teams zuerst auf die Schwachstellen mit der höchsten Priorität (oder dem höchsten Schweregrad). So wird keine Zeit mit Schwachstellen verschwendet, die sich möglicherweise nicht unmittelbar auf das Unternehmen auswirken. Mit diesem proaktiven Ansatz können Unternehmen ihre Behebungsmaßnahmen optimieren und ihre Sicherheitslage stärken. Zugleich fördert er die Zusammenarbeit zwischen Sicherheits- und Entwicklerteams.

Der risikobasierte Priorisierungsansatz von Snyk

Für eine risikobasierte Priorisierung ist ein umfassender Überblick über den gesamten Softwareentwicklungslebenszyklus (SDLC) erforderlich. Der ganzheitliche, entwicklerorientierte Ansatz von Snyk sorgt dafür: Er verbessert Transparenz und Kontext in allen Bereichen einer Anwendung und des SDLC, identifiziert Sicherheitslücken und verwaltet die Abdeckung. Gleichzeitig priorisiert und verwaltet er Schwachstellen anhand ihres Risikos.

Bei diesem Ansatz berücksichtigt Snyk mehrere wichtige Faktoren zur Risikobewertung:

  • Schweregrad von Schwachstellen: Mithilfe des Common Vulnerability Scoring System (CVSS) bewertet und kommuniziert Snyk Sicherheitslücken und ihre Auswirkungen. Das Snyk Security Research-Team prüft und priorisiert außerdem Common Vulnerabilities and Exposures (CVEs), um eine korrekte Einstufung des Schweregrads sicherzustellen.

  • Ausnutzbarkeit: Die Schwachstellendatenbank von Snyk enthält Daten des Exploit Prediction Scoring System (EPSS), mit denen sich ermitteln lässt, wie wahrscheinlich es ist, dass eine Schwachstelle in den nächsten 30 Tagen ausgenutzt wird.

  • Erreichbarkeit: Mithilfe von fundierter Sicherheitsforschung und automatisierter statischer Analyse kann Snyk feststellen, wie erreichbar oder zugänglich eine Schwachstelle über Ihren Anwendungscode ist.

  • Runtime-Kontext: Wenn AppSec-Teams Schwachstellen identifizieren, müssen sie wissen, welche davon beim Ausführen der Anwendung bereitgestellt, geladen oder öffentlich zugänglich sind. Snyk ermöglicht dies durch nahtlose Integrationen von Runtime-Daten und liefert so detaillierte Einblicke.

  • Geschäftskritikalität: Bei der Bewertung von Risiken ist es wichtig zu wissen, welche Schwachstellen die größten Auswirkungen auf kritische Geschäftsprozesse haben. Mit Snyk können Nutzer die geschäftlichen Auswirkungen einer Anwendung ermitteln und Risiken so angemessen bewerten.

Durch die Bewertung von Risiken anhand dieser wichtigen Faktoren bietet Snyk Nutzern umfassende Einblicke im jeweiligen Kontext. So können Entwickler Sicherheitsprobleme früher im Workflow und schneller beheben.

Die Rolle von Application Security Posture Management bei der risikobasierten Priorisierung

Application Security Posture Management (ASPM) unterstützt AppSec-Teams dabei, Applikationssicherheitsprogramme zu verwalten und zu skalieren. ASPM-Tools arbeiten im gesamten SDLC, um Risiken zu identifizieren, zu priorisieren und zu verwalten. Mit ASPM- und Application-Security-Testing-Tools (AST) werden Risiken fortlaufend überprüft. So erhalten Teams während des gesamten SDLC Echtzeit-Einblicke in ihre Anwendungen. Anhand dieser Informationen können sich Entwickler auf die Sicherheitsprobleme mit dem höchsten Schweregrad konzentrieren.

Mit ASPM-Lösungen wie Snyk AppRisk erhalten Unternehmen mehr Einblick und Kontrolle über ihre Anwendungen. Snyk AppRisk unterstützt Entwickler dabei, diese Sicherheitsprobleme zu beheben, ohne ihre Produktivität zu beeinträchtigen. AppRisk lässt sich sowohl in die AST-Tools von Snyk als auch in Drittanbieterquellen integrieren und vermittelt Entwicklern so ein vollständiges Bild des Anwendungsrisikos. Statt einen Rückstand sämtlicher Sicherheitsprobleme abarbeiten zu müssen, können AppSec-Teams schnell die Risiken und Schwachstellen erkennen, die sich unmittelbar auf Anwendungen und das Unternehmen auswirken.

Dank präziserer Risikobewertungen können AppSec-Teams potenzielle Risiken priorisieren und sicherstellen, dass die Sicherheitsmaßnahmen mit den Geschäftszielen übereinstimmen. Eine ASPM-Lösung stellt Entwicklern außerdem die nötigen Tools zur Behebung von Problemen bereit und fördert so die Zusammenarbeit zwischen Sicherheits- und Entwicklerteams.

Risikobasierte Priorisierung mit Snyk AppRisk umsetzen

Die risikobasierte Priorisierung von Snyk AppRisk erleichtert AppSec-Teams die Umsetzung und Verwaltung eines Entwickler-Sicherheitsprogramms. Zu den wichtigsten Funktionen von Snyk AppRisk für die risikobasierte Priorisierung gehören:

  • Anwendungsinventar und Kontextgewinnung: Snyk AppRisk erfasst und organisiert die Repositories und Pakete von Anwendungen, um Kontext und Einblicke in Risiken zu liefern. Dazu gehört auch die sichere Verwaltung von Anwendungsdaten durch Klassifizierung, beispielsweise nach Geschäftskritikalität und Code-Verantwortlichkeit.

  • Richtlinienbasierte Verwaltung der Sicherheitsabdeckung: Mit Snyk AppRisk können AppSec-Teams nachverfolgen und festlegen, welche Snyk-Sicherheitskontrollen zum Schutz wichtiger Assets erforderlich sind. Durch das Erstellen von Richtlinien und Klassifizieren von Assets werden Snyk-Sicherheitskontrollen einheitlich auf alle Anwendungen angewendet. So wird sichergestellt, dass sich die Behebungsmaßnahmen auf die richtigen Bereiche konzentrieren.

  • Risikobewertung und Priorisierung: AppSec-Teams erhalten ein umfassendes Modell der von Snyk im gesamten SDLC identifizierten Probleme. Damit können sie Snyk AppRisk einfach nutzen, um die Probleme mit dem höchsten Schweregrad zu ermitteln und festzulegen, worauf sich die Behebungsmaßnahmen konzentrieren sollten.

  • Leistungsanalyse und Berichterstellung: Das Überwachungs-Dashboard von Snyk AppRisk verschafft AppSec-Teams Einblicke in Trends bei Anwendungen, Assets und Sicherheitsabdeckung. Teams können Maßnahmen zur Risikoreduzierung bewerten und messen, um kontinuierliche Verbesserungen voranzutreiben. Außerdem können sie Berichte und Analysen ganz einfach mit Stakeholdern im gesamten Unternehmen teilen.

Best Practices für die Einführung eines risikobasierten Ansatzes

Für eine erfolgreiche Einführung eines risikobasierten Ansatzes sollten Teams:

  • ein gemeinsames Risikoverständnis schaffen

  • Kriterien für die Risikobewertung festlegen und verfeinern

  • Risikomodelle kontinuierlich überwachen und anpassen

  • Auswirkungen und Bedeutung der risikobasierten Priorisierung messen und kommunizieren

Mit diesen Best Practices können AppSec-Teams einen risikobasierten Ansatz einführen, der die Applikationssicherheit im gesamten Unternehmen wirksam stärkt und die größten Bedrohungen für das Geschäft beseitigt.

Die Zukunft der risikobasierten Priorisierung in der Applikationssicherheit

Mit dem Wandel hin zu Shift Left hat eine neue Ära der Softwareentwicklung begonnen, in der Sicherheit in den Mittelpunkt gerückt ist. Dennoch müssen AppSec-Teams ihre Ansätze für das Management und die Bewertung von Risiken kontinuierlich weiterentwickeln und anpassen – insbesondere, da KI und maschinelles Lernen in Entwickler-Workflows immer stärker zum Einsatz kommen.

Mit einer risikobasierten Priorisierung können AppSec-Teams Risiken kontinuierlich überwachen und Bewertungen anpassen. So bleibt ihnen mehr Zeit, sich den kritischsten Problemen zu widmen, die sich auf das Geschäft auswirken.

Die entwicklerorientierte ASPM-Lösung von Snyk, Snyk AppRisk, erleichtert AppSec-Teams den effizienten Aufbau, die Verwaltung und die Skalierung ihrer Applikationssicherheitsprogramme. Dank umfassender Transparenz und detaillierter Einblicke in ihre Anwendungslandschaft können AppSec-Teams potenzielle Risiken durch risikobasierte Priorisierung identifizieren und verwalten. Buchen Sie noch heute eine Demo, um zu erfahren, wie Snyk AppRisk Ihnen die nötige Transparenz, den Kontext und die Kontrolle bietet, um Anwendungsrisiken zu verwalten und zu reduzieren.

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