Snyk als Leader in The Forrester Wave™: Agentic Development Security Tools, Q4 2026 ausgezeichnet
4. November 2026
0 Min. LesezeitWir freuen uns, bekannt zu geben, dass Snyk als Leader in The Forrester Wave™: Agentic Development Security Tools, Q4 2026 ausgezeichnet wurde. Snyk erhielt die höchste Bewertung in der Kategorie Strategie sowie die jeweils bestmögliche Bewertung in den folgenden Kriterien:
Strategie: Vision, Roadmap und Partner-Ökosystem
Aktuelles Angebot: dynamisches KI-Testing, Leitplanken für KI-gestütztes Coding, autonome Behebung von Schwachstellen in proprietärem Code und Developer Experience
Die Softwareentwicklung hat verändert, wer die Arbeit erledigt
Zwei Jahrzehnte lang verlief die Softwareentwicklung im Tempo des Menschen: Entwickler:innen schrieben Code, Kolleg:innen prüften ihn und Sicherheitsteams testeten ihn nach einem festen Zeitplan. KI-Coding-Assistenten verkürzten diesen Zyklus, und Coding-Agenten verändern nun, wer die Arbeit erledigt. Forrester beschreibt diesen Wandel so: „KI-Coding-Agenten verändern die Art und Weise, wie Software entwickelt wird: Aus Assistenten für Entwickler:innen werden aktive Teilnehmer an Entwicklungsabläufen.“
Die Nutzung ist längst über die Pilotphase hinaus. Laut der Stack Overflow Developer Survey 2026 arbeiten 66 % der Entwickler:innen, die KI nutzen, mit Coding-Agenten, und 73 % derjenigen, die KI-Coding-Assistenten oder -Agenten verwenden, tun dies täglich. Dadurch verlagert sich die Rolle von Entwickler:innen: Statt jede Zeile selbst zu schreiben, koordinieren sie nun die Agenten, die den Code verfassen.
Jeder dieser Agenten bringt seine eigene Supply Chain mit: Er installiert Pakete, verbindet sich mit MCP-Servern, lädt Skills und ruft Tools auf, die das Sicherheitsteam möglicherweise nie geprüft hat. Da er außerdem Befehle ausführen, Dateien bearbeiten und auf sensible Daten zugreifen kann, müssen seine Aktionen ebenso streng gesteuert werden wie der von ihm erzeugte Code getestet werden muss. Unserer Ansicht nach wurden Sicherheitsmodelle, die Code erst nach seiner Erstellung scannen, nicht dafür entwickelt, die Systeme zu steuern, die ihn erstellen.
Auch Angreifer agieren mit Maschinengeschwindigkeit
2025 störte das Threat-Intelligence-Team von Anthropic eine Spionagekampagne, bei der KI schätzungsweise 80 bis 90 % der taktischen Operationen ausführte, während Menschen eine überwachende Rolle einnahmen. Der CrowdStrike 2026 Global Threat Report beziffert die durchschnittliche Zeit bis zum Ausbruch einer eCrime-Attacke – vom ersten Zugriff bis zur lateralen Bewegung – auf 29 Minuten. Im schnellsten beobachteten Fall waren es 27 Sekunden.
Diese Zeitspannen verändern, wie Teams ihren Schwachstellen-Backlog betrachten sollten. Pull-Request-Warteschlangen, Ticket-Triage und vierteljährliche Penetrationstests wurden für Angreifer konzipiert, die langsamer vorgingen als die Behebung. Die meisten Backlogs bestehen aus Befunden mit niedrigem und mittlerem Schweregrad, die einzeln zurückgestellt werden. KI macht es einfach, mehrere dieser kleineren Probleme zu einem kritischen Exploit-Pfad zu verknüpfen. Der Backlog ist damit keine aufgeschobene Aufräumarbeit mehr, sondern eine Angriffsfläche.
Auch innerhalb der Codebasis nimmt der Druck zu: Die Produktdaten von Snyk zeigen, dass die Zahl neu erkannter kritischer und schwerwiegender Probleme im vergangenen Jahr um das Zehnfache gestiegen ist. Auf jedes behobene Problem kommen ungefähr acht neue. Wenn Risiken schneller entstehen, als sie behoben werden, braucht es ein anderes Betriebsmodell: Sicherheitsagenten, die kontinuierlich Fehler beheben, Leitplanken direkt im Agenten-Workflow und adversariales Testing, das nachweist, dass Schutzmaßnahmen greifen.
KI-Anwendungen gehen schneller in Produktion, als Governance-Prozesse Schritt halten können
Teams bringen KI-Anwendungen und -Agenten schneller in die Produktion, als Governance-Prozesse mithalten können. Viele Sicherheitsverantwortliche müssen noch grundlegende Fragen zu ihrer KI-Landschaft beantworten:
Welche Modelle, Agenten und MCP-Server sind im Einsatz, und auf welche Daten können sie zugreifen?
Welche Skills wurden aus öffentlichen Registries bezogen, und wer hat sie genehmigt?
Könnten Sie überprüfen, was ein bestimmter Agent letzte Woche getan hat?
Das ist Shadow AI in großem Unternehmensmaßstab. Die damit verbundenen Risiken – etwa Prompt-Injection, übermäßige Autonomie und Datenlecks – sind verhaltensbedingt: Sie zeigen sich in den Entscheidungen eines Agenten ebenso wie in seinem Code. Deshalb lassen sie sich durch Code-Scanning allein nicht erkennen. Auch die Modellwahl ist Teil dieses Risikos. In Snyks 2026 State of Agentic AI Adoption, Volume III erzielten Modelle mit den geringsten Fähigkeiten bei der Entscheidungsübersteuerung durchschnittlich 501 von 1.000 Punkten, während die leistungsfähigsten Modelle im Durchschnitt bei 45 lagen – ein Unterschied von mehr als dem Zehnfachen. Etwa ein Drittel der bewerteten Modellreferenzen in US-Umgebungen gehört zur Gruppe mit den niedrigsten Werten. Um sie zu steuern, braucht es zunächst ein aktuelles Inventar der KI-Landschaft, einschließlich der eingesetzten Modelle, sowie Richtlinien, die greifen, bevor ein Agent handelt.
Warum diese Bewertung wichtig ist
Unserer Ansicht nach spiegelt Forresters Bewertung diese Veränderungen des Betriebsmodells wider. Sie prüfte die Sicherheit agentischer Entwicklung über die gesamte Bandbreite KI-gestützter Entwicklung hinweg: den von Agenten erzeugten Code, die Agenten und Komponenten, die sie einbinden, sowie die KI-Anwendungen, die Teams entwickeln. Forrester empfiehlt Käufer:innen, drei Aspekte abzuwägen:
Transparenz und Governance für agentische Entwicklung
Überprüfung von KI-generiertem Code und KI-Anwendungen
Risikoreduzierung bei KI mit agentischer Geschwindigkeit
Teams benötigen jetzt Abdeckung für alle drei Bereiche auf einer Plattform, die den Kontext zwischen ihnen teilt. Auf diesen Standard arbeiten wir hin.
Eine Überzeugung aus einem Jahrzehnt – ausgerichtet auf den heutigen Ort der Softwareentwicklung
Seit mehr als einem Jahrzehnt folgt Snyk einer zentralen Überzeugung: Sicherheit gehört dorthin, wo Software entsteht. Wir sind überzeugt, dass agentische Entwicklung diesen Entstehungsort in den Agenten-Workflow verlagert – genau dort setzt die Snyk AI Security Platform an. Im Bericht von Forrester heißt es: „Snyk formuliert eine zukunftsweisende Vision, um KI-generierten Code, die ihn ausführenden Agenten und die von ihnen entwickelten Anwendungen abzusichern und zugleich sichere Entwicklung von Anfang an und Governance voranzutreiben.“
Zu den Funktionen heißt es im Bericht: „Snyk integriert Sicherheit in die Workflows von Entwickler:innen und KI-Coding-Agenten – mit automatischen Korrekturen und Coding-Leitplanken, die KI-generierten und von Menschen geschriebenen Code absichern und riskante Aktionen von Agenten blockieren.“ Außerdem wird hervorgehoben, dass Snyks „leistungsstarkes dynamisches KI-Testing Schwachstellen in der Geschäftslogik und Verkettungen von Schwachstellen aufdeckt und Befunde mit funktionierenden Exploits validiert.“
So sichert Evo by Snyk jede Ebene der KI-gestützten Entwicklung ab
Im vergangenen Jahr hat Snyk die Snyk AI Security Platform um Evo by Snyk erweitert – eine Suite agentenbasierter Sicherheitslösungen, die KI-gestützte Entwicklung über drei Schleifen hinweg absichert, schützt und steuert: das Code-Artefakt, die KI-Belegschaft und die von Teams entwickelten KI-Anwendungen. Eine Validierungsebene testet alle drei.
Evo Agentic AppSec: Sichert das Code-Artefakt. KI-Sicherheitsagenten finden, beheben und blockieren Schwachstellen so schnell, wie Agenten Code schreiben. Jedes Ergebnis wird unabhängig überprüft. Dazu gehört Snyk Secrets, das durchgesickerte Zugangsdaten blockiert.
Evo Agentic Development Security (ADS): Schützt die KI-Belegschaft. Steuert, was KI-Coding-Agenten verwenden, tun und erzeugen – von den MCP-Servern und Skills, die sie einbinden, bis hin zum Code, den sie schreiben. Dazu gehört Snyk Studio für Echtzeit-Anleitungen in KI-Coding-Workflows.
Evo AI-SPM: Steuert jede KI-Anwendung, die Sie entwickeln. Erkennt die Modelle, Agenten, Skills und MCP-Server in Ihrer Software und bewertet deren Risiken, erstellt eine aktuelle AI-BOM und setzt KI-Richtlinien in durchsetzbare Kontrollen um.
Evo Continuous Offensive Security (COS): Validiert jede Schleife. Testet Anwendungen und KI-Agenten kontinuierlich mithilfe von Agent Red Teaming und liefert validierte Belege dafür, was Angreifer tatsächlich ausnutzen könnten – damit keine Schleife ihre eigene Arbeit bewertet.
Da KI immer mehr Aufgaben bei der Softwareentwicklung übernimmt, sind wir überzeugt, dass ihre Ergebnisse eine separate, deterministische Prüfebene benötigen. Deshalb kombiniert Snyk die fortschrittlichsten KI-Reasoning-Funktionen mit unseren deterministischen Engines und zehn Jahren Security Intelligence. So können Unternehmen KI mit voller Geschwindigkeit einsetzen und bleiben zugleich für die ausgelieferte Software verantwortlich.
Was das für Teams bedeutet, die mit KI-Agenten entwickeln
Forresters Einschätzung: „Snyk eignet sich gut für Unternehmen, die agentische Entwicklung beschleunigen und Sicherheit direkt in Agenten-Workflows integrieren möchten.“ Für Teams, die diesen Markt bewerten, helfen drei Fragen dabei, speziell für agentische Entwicklung entwickelte Tools von nachträglich angepassten Lösungen zu unterscheiden:
Governance: Können Sie sehen und steuern, was Ihre Agenten verwenden, tun und erzeugen, bevor es ausgeliefert wird?
Behebung: Hält Ihre Behebungsrate mit der Entstehung neuer Risiken Schritt – sowohl bei neuem Code als auch beim bestehenden Backlog?
Nachweis: Welche unabhängigen Belege zeigen, dass Ihre Schutzmaßnahmen einem echten Angreifer standhalten?
Wir danken unseren Kund:innen, Partner:innen und der Entwickler-Community, deren Feedback die Plattform täglich mitgestaltet. Wir werden weiter in den Agenten-Workflow investieren – dort, wo Software heute entsteht. Unsere Mission bleibt dieselbe: KI-Innovator:innen sicher entfesseln.
Möchten Sie erfahren, wie Forrester diesen Markt bewertet hat? Fordern Sie Ihr kostenloses Exemplar des Berichts an.
Möchten Sie wissen, wie Snyk Code, Agenten und KI-Anwendungen in Ihrer Umgebung absichert? Sprechen Sie mit einem Experten und erleben Sie die Plattform in Aktion.
EVO IN AKTION ERLEBEN
Sichern Sie die KI-Einführung im großen Maßstab mit Evo
Mit einer Suite agentenbasierter Sicherheitslösungen sichern, schützen und steuern Sie die KI-gestützte Entwicklung in drei Bereichen: Code-Artefakte, KI-Agenten und KI-Anwendungen, die Ihre Teams entwickeln.
Über Forrester
Forrester spricht keine Empfehlungen für Unternehmen, Produkte, Marken oder Dienstleistungen aus, die in seinen Forschungspublikationen behandelt werden, und rät niemandem, Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens oder einer Marke auf Grundlage der in solchen Publikationen enthaltenen Bewertungen auszuwählen. Die Informationen basieren auf den bestverfügbaren Quellen. Die Meinungen spiegeln die Einschätzung zum jeweiligen Zeitpunkt wider und können sich ändern. Dieser Bericht ist Teil einer umfassenderen Sammlung von Forrester-Ressourcen, darunter interaktive Modelle, Frameworks, Tools, Daten und Zugang zu Analyst:innen. Weitere Informationen zur Objektivität von Forrester finden Sie hier.



