Warum die Konsolidierung von Tools für die Entwicklersicherheit wichtig ist
6. Dezember 2022
0 Min. LesezeitDa Bedrohungen für cloudnative Anwendungen zunehmen, stehen Sicherheitsverantwortliche mehr denn je unter Druck, einer sich ständig wandelnden Risikolandschaft zu begegnen. Doch angesichts des rasant wachsenden Markts für Sicherheitslösungen reagieren viele auf diese steigenden Anforderungen, indem sie weitere Produkte hinzufügen.
Bei den vielen neuen Tools zur Bewältigung von Sicherheitsherausforderungen scheint die richtige Antwort manchmal immer zu lauten: „ein Tool außerhalb unserer Reichweite“. Ab einem gewissen Punkt schadet das Hinzufügen immer weiterer Tools zum Sicherheits-Tech-Stack jedoch der Effizienz und Kosteneffektivität des gesamten Unternehmens, statt sie zu verbessern. Die Tool-Vielfalt ist in vielerlei Hinsicht eine der größten Herausforderungen für die Sicherheitsverantwortlichen von heute.
Um den Auswirkungen einer Vielzahl von Tools entgegenzuwirken, sollten Sicherheitsverantwortliche einen Schritt zurücktreten und praktikable Wege finden, Sicherheitstools zu konsolidieren. Laut einer Gartner-Umfrage verfolgten 2022 bereits 75 % der Unternehmen das Ziel, ihre Sicherheitsanbieter zu konsolidieren. Viele Unternehmen erkennen zunehmend die negativen Auswirkungen einer Vielzahl von Sicherheitstools und bündeln deshalb ihre Sicherheitsmaßnahmen.
Die Kosten, wenn Sie Ihre Sicherheitstools nicht konsolidieren
Wenn Sicherheitsteams einem ohnehin schon breit aufgestellten Toolkit zu viele Tools hinzufügen, geraten sie oft in eine Abwärtsspirale aus immer mehr Tools. Ein überladener Sicherheits-Tech-Stack führt für Unternehmen letztlich zu unnötiger Komplexität, während sie versuchen, Risiken zu reduzieren. Noch schlimmer: Er beeinträchtigt die Entwicklersicherheit erheblich und macht Sicherheitsprozesse kompliziert und schwer umsetzbar. Hier sind einige negative Auswirkungen, die Unternehmen durch eine Vielzahl von Tools erleben – und die wahrscheinlichen Gründe für den branchenweiten Wandel hin zur Konsolidierung von Sicherheitstools.
Fehlallokation ohnehin knapper Sicherheitsressourcen
Im Sicherheitsbereich fehlt es ohnehin an Personal und Ressourcen. Laut der Enterprise Strategy Group haben mehr als die Hälfte der Unternehmen einen problematischen Mangel an Cybersicherheitspersonal und entsprechenden Kompetenzen. Daher gibt es nicht genügend Mitarbeitende, um einen überladenen Sicherheits-Tech-Stack zu verwalten. Ein unterbesetztes Sicherheitsteam hat keine Zeit für neue Entwickler-Schulungen, Managementprozesse, die Nachverfolgung des ROI und die kontinuierlichen Investitionen in die Akzeptanz, die jedes neue Tool mit sich bringt.
Engpässe in Entwicklungspipelines
Die meisten Sicherheitsteams von heute erkennen den Wert eines DevSecOps-Ansatzes für die Anwendungsentwicklung und verlagern Sicherheitspraktiken im Softwareentwicklungslebenszyklus so weit wie möglich nach links. Eine Vielzahl von Tools erschwert es Unternehmen, dies umzusetzen. Unterschiedliche Tools mit unterschiedlichen Integrationen in Entwicklungspipelines führen zu Reibungsverlusten, vergrößern Transparenzlücken und werden zu Engpässen im SDLC. Erschwerend kommt hinzu, dass jedes neue Tool neue APIs mit sich bringt. Dadurch wird die Implementierung von Sicherheitsautomatisierung über verschiedene Tools hinweg zu einem operativen Albtraum.
Sie kosten Entwicklungs- und Sicherheitsteams Zeit
Jedes Sicherheitstool verfügt über ein eigenes Berichtssystem. Mit der Zeit wird es sehr zeitaufwendig, verschiedene Konsolen und Dashboards zu prüfen. Diese unterschiedlichen Berichte behindern oft zeitnahe Reaktionen auf Vorfälle und erschweren die Akzeptanz bei Entwicklerinnen und Entwicklern. Laut einem weiteren ESG-Bericht geben „27 % der Befragten (also Cybersicherheitsexpertinnen und -experten) an, dass ihre Sicherheitsprodukte große Mengen an Sicherheitswarnungen erzeugen, wodurch es schwierig wird, Sicherheitsvorfälle zu priorisieren und zu untersuchen. Mehr Sicherheitstools bedeuten also mehr Warnungen, mehr Arbeit und mehr Probleme.“
Die Vorteile der Konsolidierung von Sicherheitstools
Unternehmen sollten Sicherheit überall dort konsolidieren, wo es möglich ist, damit ihre Tech-Stacks nicht außer Kontrolle geraten und keines der oben genannten Probleme entsteht.
Dabei geht es nicht nur darum, ähnliche Arten von Cybersicherheitstools zu konsolidieren (z. B. alle AppSec-Tools oder alle Cloud-Tools). Dank Infrastructure as Code (IaC) und des Wachstums der Cloud verschwimmen die Grenzen zwischen Anwendungs-, Software-Supply-Chain- und Cloud-Sicherheit mehr denn je. Jede Anwendung umfasst verschiedene Elemente – individuellen Code, Open-Source-Bibliotheken, Container und Infrastruktur. Aus Entwicklungsperspektive sind diese verschiedenen Komponenten Teile eines Ganzen. Sie alle sind Codezeilen im selben Projekt. Bei der Tool-Konsolidierung geht es deshalb nicht nur darum, ähnliche Tools zusammenzuführen. Vielmehr sollen Entwicklerinnen und Entwickler alle diese Komponenten absichern können, ohne zwischen Tools wechseln zu müssen.
Die Konsolidierung von Tools hilft dabei …
Das Gesamtrisiko zu reduzieren. Durch die Verbindung von Cloud- und Anwendungssicherheit schaffen Sie eine Grundlage mit deutlich umfassenderer Abdeckung – von der Cloud bis zum Code und vom Code bis zur Cloud.
Die Akzeptanz bei Entwicklerinnen und Entwicklern durch einheitliche Workflows zu steigern. Entwicklerinnen und Entwickler müssen ihre vertrauten Workflows nicht mehr verlassen, um mit Sicherheitstools zu arbeiten. Und selbst wenn dies in manchen Fällen nötig ist, müssen sie nur eine begrenzte Anzahl neuer Workflows kennenlernen. Einheitliche Workflows erleichtern allen die Schulung und Einführung.
Compliance zu erreichen. Die Konsolidierung von Sicherheitsanbietern beschleunigt den Compliance-Prozess erheblich. Wenn Sie beispielsweise eine Software-Stückliste nur für ein Tool anfordern, dauert das nur einen Bruchteil der Zeit, die nötig wäre, um dieselbe SBOM bei mehreren Anbietern einzuholen.
Beschaffungskosten und Ausgaben zu reduzieren. Letztendlich spart die Konsolidierung im Sicherheitsbereich Geld. Weniger Anbieter bedeuten weniger Zeitaufwand für die Beschaffung und in den meisten Fällen geringere Gesamtkosten.
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Die Entwicklersicherheitsplattform von Snyk vereint mehrere Sicherheitsbereiche – Cloud, Anwendungen und die Software-Supply-Chain. Wir bieten eine Plattform, mit der sich Schwachstellen vom Code bis zur Cloud und wieder zurück angehen lassen. Statt mehrere voneinander unabhängige Tools zu durchsuchen, können Entwicklerinnen und Entwickler auf einer einzigen Plattform alle Komponenten ihrer Anwendungen sehen.
Unsere Plattform umfasst:
Snyk Code schützt statischen Code direkt während des Schreibens.
Snyk Cloud ermöglicht die Erstellung und Durchsetzung von Cloud-Sicherheitsrichtlinien als Code.
Snyk Container findet und behebt automatisch Schwachstellen in Containern und Workloads.
Snyk IaC schützt die Infrastruktur direkt an der Quelle.
Snyk Open Source identifiziert und entschärft Sicherheits- und Lizenzprobleme in Open-Source-Abhängigkeiten.
Alle diese Tools decken spezifische Sicherheitsbereiche ab und fließen dennoch in dieselbe Plattform ein. So entsteht ein konsolidierter Sicherheitshub für Entwicklerinnen und Entwickler, Sicherheitsteams und Cloud-Architektinnen und -Architekten. Jedes unserer Tools deckt zwar einen anderen Aspekt des SDLC ab, doch alle basieren auf einer gemeinsamen Quelle: der Sicherheitsdatenbank von Snyk mit öffentlichen Quellen, Daten aus der Entwickler-Community, proprietärer Expertenforschung, maschinellem Lernen und Human-in-the-Loop-KI.
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