DevSecCon 2025 im Rückblick: Gemeinsam die KI-Revolution absichern
22. Oktober 2025
0 Min. LesezeitDie Stimmung bei der DevSecCon 2025 war elektrisierend. Wir nehmen die Begeisterung und das Engagement dieser außergewöhnlichen Community mit. Vor der Konferenz haben wir darüber gesprochen, „über den Hype hinauszugehen“ – und genau das haben wir gemeinsam getan. Wir haben uns intensiv mit den tatsächlichen Herausforderungen und bahnbrechenden Chancen an der Schnittstelle von KI und Sicherheit befasst.
Ein zentrales Thema der Konferenz war das enorme Tempo des Wandels. Bis 2030 dürfte sich der Einfluss von KI auf die Weltwirtschaft auf unglaubliche 22 Billionen US-Dollar belaufen. Diese riesige Chance beruht jedoch auf Vertrauen und Sicherheit. 77 % der Engineering-Leiter setzen bereits KI beim Programmieren ein. Wir warten also nicht auf die Zukunft – wir gestalten sie schon heute. Und es ist entscheidend, dass wir das sicher tun.
Bei den Gesprächen auf der DevSecCon ging es um drei entscheidende Phasen dieser KI-Entwicklung. Sehen wir sie uns genauer an.
Mit KI-beschleunigtem DevSecOps Schritt halten
Jahrelang ging die Softwareentwicklung stetig voran. Jetzt geht es steil nach oben. Bei diesem neuen Tempo geraten herkömmliche Sicherheitsansätze ins Hintertreffen. Eine ausgereifte, KI-beschleunigte DevSecOps-Praxis ist deshalb heute wichtiger denn je.
Um Teams dabei zu unterstützen, mit diesem Tempo Schritt zu halten, haben wir mehrere Snyk-Funktionen vorgestellt, die 2025 eingeführt wurden. Sie sollen Unternehmen dabei helfen, KI-beschleunigtes DevSecOps umzusetzen – mit einer Sicherheitslage, die mit der modernen Entwicklung Schritt hält.
Bei DevSecOps geht es um die Zusammenarbeit von AppSec und Entwicklung. Deshalb haben wir neue Funktionen eingeführt, die Entwickler und Sicherheitsteams dabei unterstützen, gemeinsam und eigenständig sichere Software schneller zu entwickeln.
Für Entwickler haben wir verschiedene Verbesserungen eingeführt, die mehr Informationen und Kontext, aber auch konkrete Handlungsmöglichkeiten in Entwickler-Workflows bieten. Besonders hervorzuheben sind mehrere Neuerungen für die IDE- und Pull-Request-Erfahrung.
In der IDE können Sie jetzt zwischen der Gesamtzahl der gefundenen Probleme und den neuen Ergebnissen dieses Entwicklers wechseln. Das reduziert das Rauschen erheblich und erleichtert die Konzentration.
Für Pull Requests (PRs) haben wir PR-Prüfungen für Snyk Code, Kommentare mit einer Zusammenfassung der Probleme, kontextreiche Inline-Kommentare sowie die Möglichkeit hinzugefügt, Empfehlungen von Snyk Agent Fix direkt im Pull Request zu erstellen und anzuwenden.
AppSec-Teams entwickeln sich mit Snyk von Aufgabenmanagern zu einer Instanz für strategische Governance – dank umfassender Asset-Übersicht, risikobasierter Priorisierung, kontextbezogener Leitplanken und erweiterter Analysen.
Wir haben Asset-Erkennung und Richtlinien verbessert, damit AppSec statt der taktischen Suche nach einzelnen Problemen ein strategisches Risikomanagement ermöglicht:
Asset-Erkennung: Snyk Essentials erkennt automatisch Repositories in allen Ihren SCM-Systemen.
Priorisierung: Anschließend können Sie Ihr Asset-Inventar um wichtige Geschäftskontexte ergänzen und so effektiv priorisieren.
Richtlinien: Erstellen Sie danach Asset-Richtlinien, die Regeln auf Grundlage des jeweiligen Asset-Kontexts durchsetzen.
So erweitern Sie die Abdeckung Ihrer Assets um die Abdeckung der Kontrollmaßnahmen. Sie können jetzt die Frage beantworten: „Sind meine wichtigsten Assets durch die richtigen Kontrollen geschützt?“
Gruppierung nach Abhängigkeit in Snyk Open Source: Für unsere Schwachstellenliste in Snyk Open Source haben wir außerdem eine neue Standardansicht eingeführt, die Bibliotheken statt einzelner Schwachstellen in den Mittelpunkt stellt. Die neue Ansicht gruppiert alle Schwachstellen nach Abhängigkeit und den Versionen, die sie beheben. So erkennen Sie leichter, wo eine einzelne Korrektur mehrere Probleme lösen kann.
Auch Snyk Analytics haben wir mit mehreren Neuerungen verbessert:
Eine überarbeitete Benutzeroberfläche mit anpassbaren Dashboards und gespeicherten Ansichten liefert dem Team personalisierte Einblicke, abgestimmt auf den jeweiligen Kontext.
Der neue erweiterte Katalog für Berichte bietet mehr und bessere Berichte. So erhalten Sie einen Überblick über die Compliance sowie die Fortschritte bei internen und externen Anforderungen.
Weitere Möglichkeiten zur Erweiterung, etwa die neue Export-API und die zuvor angekündigte Snowflake-Integration, ermöglichen Ihrem Team, Snyk-Daten mit den Tools Ihrer Wahl zu untersuchen und zu integrieren – für tiefere Analysen und wertvollere Erkenntnisse.
Mit umsetzbaren Analysen, aussagekräftigen Berichten und flexiblen Erweiterungsmöglichkeiten können Sie den Zustand Ihres Programms nachweisen und Governance- sowie Präventionsinitiativen vorantreiben.
Eine ausgereifte DevSecOps-Praxis ist unverzichtbar, um KI sicher in der Entwicklung einzusetzen. Snyk unterstützt Unternehmen dabei, KI-beschleunigtes DevSecOps umzusetzen – mit einer Sicherheitslage, die mit der modernen Entwicklung Schritt hält.
Links ansetzen: Sicherheit ab der ersten Eingabe des Entwicklers
KI-Programmierassistenten haben grundlegend verändert, was es bedeutet, „nach links zu verlagern“. Der neue Ausgangspunkt ist nicht mehr der erste Commit oder auch nur die erste gespeicherte Datei, sondern die erste Eingabe des Entwicklers. Früher lässt sich ein sicheres Ergebnis nicht beeinflussen.
Diese neue Realität erfordert ein neues Modell: Secure at Inception. Dabei geht es nicht darum, Code erst nach dem Schreiben zu scannen. Sicherheitsintelligenz wird direkt in den KI-Workflow eingebettet. Das funktioniert in drei einfachen Schritten:
Steuern: Sicherheitsteams legen klare Regeln im KI-Code-Assistenten fest.
Anleiten: Der KI-Code-Assistent nutzt diese Vorgaben als Echtzeitkontext, um sicheren und regelkonformen Code zu generieren.
Befähigen: Entwickler erhalten von Anfang an sicheren Code und können ohne Reibungsverluste oder Kontextwechsel in ihrem Workflow bleiben.
Um diese Vision in Unternehmen umzusetzen, haben wir eine bahnbrechende Partnerschaft mit Cognition angekündigt. Indem wir die erstklassige Sicherheit von Snyk mit dem führenden KI-gestützten Code-Assistenten vereinen, machen wir sicheren Code zum Standard. Außerdem haben wir Funktionen für die Einführung in Unternehmen entwickelt, mit denen Plattformteams sofort sichere, standardisierte Umgebungen für alle Entwickler bereitstellen und konfigurieren können. In den kommenden Wochen erfahren Sie mehr über diese Funktionen.
Das neue Chaos beherrschen: KI-native Anwendungen absichern
Im Mittelpunkt unserer abschließenden Gespräche stand der rasante Aufstieg KI-nativer Anwendungen, bei denen KI den Kern bildet. Diese agentischen Systeme vergrößern die Angriffsfläche enorm und verhalten sich unvorhersehbar – eine Herausforderung, die ein Kunde mit dem „Versuch, eine Katze an der Leine auszuführen“ verglich.
Herkömmliche, regelbasierte Sicherheitstools können dieses neue Chaos nicht beherrschen. Um dieser Herausforderung zu begegnen, haben wir unsere bisher spannendste Neuerung vorgestellt: Evo by Snyk.
Evo ist das weltweit erste und einzige agentische Sicherheitsorchestrierungssystem, das KI-native Anwendungen vor neuen Bedrohungen schützt. Mit nur einer Eingabe in natürlicher Sprache schlägt Evo dynamisch einen Plan vor und führt automatisch die erforderlichen Schritte aus, um Ihre KI-nativen Anwendungen und Tools abzusichern. Dafür nutzt Evo leistungsstarke, aufgabenorientierte Agents, die alle Schritte von der Erkennung bis zur Behebung übernehmen.
DIE ZUKUNFT DER KI-SICHERHEIT
Lernen Sie die neuesten Innovationen von Snyk im Bereich KI-Sicherheit kennen
KI-native Anwendungen verhalten sich unvorhersehbar, Ihre Sicherheit darf es jedoch nicht. Evo by Snyk steht für unser Engagement, Ihre gesamte KI-Reise abzusichern – von Ihrem ersten Prompt bis hin zu Ihren fortschrittlichsten Anwendungen.
Mehr als eine Konferenz: Die Kraft der Community
Die DevSecCon Community basiert auf der Überzeugung, dass wir die Zukunft nur gemeinsam absichern können. Es war beeindruckend, das in der Praxis zu erleben. Selbst virtuell war die Begeisterung spürbar, und die Zusammenarbeit endet nicht mit der Veranstaltung.
Die DevSecCon ist inzwischen zu etwas noch Größerem geworden: der weltweit führenden Community rund um KI-Sicherheit. Mit 30 lokalen Gruppen in mehr als 20 Ländern und einem globalen Austausch, der rund um die Uhr auf unseren Chat-Plattformen stattfindet, teilen Experten und Neueinsteiger ihr Wissen und helfen einander, die schwierigen Probleme von heute zu lösen.
Wir engagieren uns stark für Open Source und bieten kostenlose Sicherheit für Open-Source-Projekte, damit Maintainer Schwachstellen in ihren Anwendungen finden und beheben können. Snyk schützt heute mit Stolz mehr als 585.380 Open-Source-Projekte.
Unser Snyk Partner Network ist ein weiterer Grundpfeiler unserer Community. Wir arbeiten eng mit Technologiepartnern, Sicherheitsberatern und Cloud-Anbietern zusammen, um integrierte Lösungen zu entwickeln, die Sicherheit nahtlos einbinden. Durch die Verbindung der Developer-Security-Plattform von Snyk mit der Expertise unserer Partner unterstützen wir Unternehmen dabei, sicher und selbstbewusst Innovationen voranzutreiben. Dieses kollaborative Ökosystem bewirkt echte Veränderungen.
Von der Inspiration zum Handeln: die nächsten Schritte auf Ihrem Weg zur KI-Sicherheit
Die Energie und Ideen der DevSecCon 2025 müssen hier nicht enden. Sie können schon heute konkrete Schritte unternehmen, um den KI-Einsatz in Ihrem Unternehmen abzusichern. So legen Sie los.
Transparenz schaffen
Was Sie nicht sehen, können Sie nicht absichern. Nutzen Sie unsere KI-Stückliste (AI-BOM), die allen Kunden kostenlos zur Verfügung steht, um zu sehen, wo KI in Ihrem Unternehmen eingesetzt wird. Der Discovery Agent kann eine AI-BOM erstellen, die KI-Komponenten in Ihren Repositories und Anwendungen hervorhebt. Sie erhalten so eine umfassende Liste integrierter Repositories und einen Überblick über alle eingesetzten KI-Tools, APIs und Modelle. Das ist der erste Schritt zum Risikomanagement bei der KI-nativen Entwicklung.
Ihre Umgebung scannen
Da Entwickler KI-Programmierassistenten immer schneller einsetzen, müssen Sie wissen, welche Tools in Ihren Teams verwendet werden. Mit unserem MCP-Scanner, einem Open-Source-Tool, können Sie MCP-Server und -Clients in Ihren Entwicklungsumgebungen finden. So erkennen Sie, welche KI-Programmierwerkzeuge möglicherweise Risiken mit sich bringen, und gewinnen die nötigen Einblicke, um geeignete Leitplanken für die KI-gestützte Entwicklung einzuführen.
Ihre KI-gestützte Entwicklung absichern
Wir haben auf der Veranstaltung unsere Vision „Secure at Inception“ vorgestellt, und Sie können sie schon heute umsetzen. Besuchen Sie unsere Website, um mehr darüber zu erfahren, wie Snyk Studio Ihre KI-gestützten Entwicklungs-Workflows absichert, oder legen Sie in wenigen Minuten los – mit unserer neuen, optimierten Lösung.
Gestalten Sie mit Snyk die Zukunft
Snyk-Kunden können Evo-Designpartner werden. Als Teil des Programms arbeiten Sie direkt mit unseren Teams zusammen, um die Zukunft dieses leistungsstarken Orchestrierungssystems mitzugestalten und sicherzustellen, dass es die Herausforderungen bewältigt, vor denen Ihr Unternehmen beim Absichern KI-nativer Anwendungen steht.
Noch einmal vielen Dank, dass Sie die DevSecCon 2025 zu einem wegweisenden Ereignis gemacht haben. Lassen Sie uns den Austausch fortsetzen und gemeinsam eine sicherere Zukunft gestalten.
AUFZEICHNUNGEN AUF ABRUF
DevSecCon25 verpasst? Sehen Sie sich die Aufzeichnungen an!
Möchten auch Sie die mitreißende Energie der DevSecCon25 erleben? Dann lesen Sie nicht nur die Zusammenfassung. Sehen Sie sich die vollständigen Aufzeichnungen auf Abruf an und entdecken Sie die Höhepunkte dieses weltweiten Festes der Innovation im Bereich AI-Security. Unsere Playlist bietet inspirierende Keynotes, praktische Demos und wegweisende Community-Forschung.



