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Sinn finden inmitten großer Ungewissheit

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Dipti Salopek

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22. April 2020

0 Min. Lesezeit

Anfangs wurde viel gekichert und es herrschte eine gewisse Befangenheit. Mussten wir wirklich Gesichtsmasken tragen? Konnten wir uns tatsächlich nicht mehr mit unseren Freunden oder Familien treffen? Und dann setzte sich die Realität mit unerbittlicher Beständigkeit durch.

Die täglichen Nachrichten wurden immer schlimmer, die Angst nahm zu. Die Isolation begann unserer Psyche zuzusetzen, und eine tiefere Depression machte sich breit. Die wirtschaftlichen Aussichten verschlechterten sich zunehmend, und eine unterschwellige Beklemmung durchdrang unseren Alltag.

In Zeiten wie diesen, in denen alle vertrauten Bezugspunkte um uns herum verschwinden, fällt es schwer, geerdet, fokussiert und sicher zu bleiben. Für viele von uns bei Snyk liegt die Antwort darin, eine größere Bedeutung in den Rollen zu finden, die wir übernehmen können, um das übergeordnete Anliegen zu unterstützen.

Allthetalks.org arbeitet mit unserer Community zusammen

Auch die Aktivitäten unseres Developer-Relations- und Community-Teams waren wie bei vielen anderen von den Reisebeschränkungen betroffen: Die meisten lokalen Meetups und internationalen Konferenzen, an denen das Team teilnahm, wurden abgesagt. Da Reisen ein wichtiger Bestandteil der Teamarbeit sind, begannen wir darüber nachzudenken, wie wir unsere Aktivitäten besser an die eingeschränkteren Arbeitsweisen unserer Community-Mitglieder anpassen könnten.

Eine Idee dazu kam von Patrick Debois, Director of DevOps Advocacy und einer bekannten Führungspersönlichkeit der DevOps-Bewegung. Er schlug vor, eine von der Community organisierte Benefizkonferenz auszurichten, die die Weiterbildung und Inhalte bieten sollte, die der Community wegen der Reisebeschränkungen und Konferenzabsagen fehlten. Die Idee kam sehr gut an, und AllTheTalks.org war geboren.

Die Community reagierte äußerst unterstützend auf unsere Ankündigung: Es gingen über 350 Vortragsvorschläge ein, und mehr als 33 Sponsoren meldeten sich – es war wunderbar zu sehen, wie sich die gesamte Community engagierte. Uns war klar, dass die sorgfältige Planung und Organisation einer Konferenz normalerweise Monate dauert. Trotzdem wollten wir den Termin so bald ansetzen, dass die Community möglichst viel davon hat – und zwar genau dann, wenn die Konferenz am nützlichsten sein würde. Deshalb entschieden wir uns für den 15. April 2020.

Nur vier Wochen nach unserer Ankündigung konnten wir trotz der kurzen Vorbereitungszeit eine großartige, 24-stündige Community-Konferenz namens AllTheTalks planen und ausrichten. Sie bot über 11.000 Teilnehmenden spannende Inhalte. Alle Teilnehmenden schalteten sich online über unsere virtuelle Konferenzplattform zu und lernten von Branchenexpertinnen und -experten in über 100 Sessions, die innerhalb von 24 Stunden auf drei Tracks stattfanden. Zu den Themen zählten Java, JavaScript, DevOps, DevSecOps, Security und Cloud-native-Technologien. Über 30 verschiedene Organisationen unterstützten die Konferenz als Sponsoren und spendeten dafür an die von uns ausgewählte Wohltätigkeitsorganisation. Außerdem konnten alle Teilnehmenden bei der Anmeldung für ihre kostenlosen Tickets freiwillig an die Organisation spenden.

Insgesamt kamen durch Sponsorengelder und Spenden der Teilnehmenden 100.000 US-Dollar zusammen. Der Betrag wird an den Konferenzsponsor, die Weltgesundheitsorganisation (WHO), gespendet.

Gemeinnützige Zwecke unterstützen

Peter McKay (CEO) und Guy Podjarny (President und Gründer) legten gemeinsam aus ihrem Privatvermögen einen Spendenfonds in Höhe von 1 Million US-Dollar auf. Mit diesem großzügigen Fonds haben wir verschiedene lokale und globale Wohltätigkeitsorganisationen unterstützt, die sich dafür einsetzen, den vielfältigen gesellschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 entgegenzuwirken. Um außerdem gemeinschaftliches Engagement an der Basis zu fördern, starteten wir für unsere Mitarbeitenden ein Programm, bei dem wir jede Spende zu 100 % verdoppeln.

Mit anpacken

Für viele von uns ist es eine Möglichkeit, in Krisenzeiten zu helfen, sich mit Zeit und Engagement in der Community einzubringen. Doch die durch COVID-19 bedingte Isolation macht das für viele schwierig. Deshalb haben zwei unserer Snyker, Lili Kastilio und Josh Emerson, eine Freiwilligeninitiative in unserem Engineering-Team organisiert. Dabei stellen sie ihre Fähigkeiten gezielt denjenigen zur Verfügung, die Unterstützung im Engineering benötigen. Als Unternehmen unterstützen wir das Engagement durch Freiwilligenzeit und zusätzlichen Urlaub. Hier sind einige Anlaufstellen, die auch für Sie interessant sein könnten:

Wir sitzen alle im selben Boot: Unterstützung für unsere Kunden

Viele Kunden sind von der wirtschaftlichen Krise betroffen. Wir haben uns sehr darum bemüht, ihnen zu zeigen: Auch wenn die Zeiten gerade schwierig sind, sind wir langfristig für sie da. Wie Anfang des Monats angekündigt, bietet Snyk deshalb stolz seine Cloud-native-Lösungen für Anwendungssicherheit sechs Monate lang kostenlos für besonders stark von der Pandemie betroffene Unternehmen an. Dazu zählen unsere kleinsten Geschäftskunden sowie Unternehmen aus dem Gesundheitswesen, der Gastronomie, dem Reise- und dem Unterhaltungssektor. Angesichts des zunehmenden Drucks, die Digitalisierung voranzutreiben und Engineering in großem Maßstab zu ermöglichen, sollten unsere Kunden unserer Ansicht nach weder bei der Sicherheit ihrer Anwendungen noch bei der Softwareentwicklung Abstriche machen müssen. Erfahren Sie hier mehr über dieses Angebot.

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