Snyk UNFILTERED: Einblicke in unseren allerersten Kundengipfel
28. Oktober 2026
0 Min. LesezeitWas passiert, wenn Sie Sicherheitsverantwortliche aus einigen der zukunftsorientiertesten Unternehmen der Welt in einem Raum zusammenbringen, die Türen schließen und sie dazu einladen, offen darüber zu sprechen, was funktioniert, was nicht funktioniert und worüber sie sich noch nicht im Klaren sind?
Genau das wollten wir mit Snyk UNFILTERED herausfinden, unserem ersten Customer Summit. Snyk UNFILTERED fand in San Francisco statt, kurz vor der Einführung von Evo Agentic AppSec und dem AI Security Summit. Die Veranstaltung sollte sich ganz und gar nicht wie eine Konferenz anfühlen.
Wir brachten eine kleine Gruppe von Sicherheitsverantwortlichen aus unserer Kundschaft zu einem Nachmittag mit offenen Diskussionen, interaktiven Debatten und direktem Austausch unter Kolleginnen und Kollegen zusammen. Ohne klassische Präsentationen, Produktdemos oder sorgfältig einstudierte Kernbotschaften konnten die Teilnehmenden beim Summit ihre Erfahrungen teilen, ohne namentlich genannt zu werden. Daraus entstand ein offener Ideenaustausch über die Herausforderungen und Chancen, die die Zukunft der AI-Sicherheit prägen. Die Führungskräfte tauschten sich über reale Implementierungen, konkrete Hindernisse und noch offene Fragen aus – mit einer Transparenz, die bei traditionellen Branchenveranstaltungen nur schwer zu finden ist.
Von der wachsenden Zahl offener Schwachstellen bis hin zur Governance autonomer Agenten: Die Teilnehmenden hinterfragten Annahmen, verglichen Erfahrungen aus der Praxis und erörterten Fragen, auf die die Branche noch Antworten sucht. Genau dort begannen die wertvollsten Gespräche.

Fünf zentrale Erkenntnisse, die uns geblieben sind
Im Laufe des Nachmittags kamen an jedem Tisch und in jeder Diskussion immer wieder fünf Themen auf:
1. Wenn KI den Code schreibt, wer trägt dann das Risiko?
Wenn eine Entwicklerin oder ein Entwickler ein KI-Tool auffordert, eine Agentenfunktion zu erstellen, und diese später ein Problem verursacht – wer trägt dann die Verantwortung? Immer wieder kam die Runde auf die Bedeutung von Leitplanken zurück: klare Kontrollen und Zuständigkeiten, die auch dann greifen, wenn kein Mensch die betreffende Codezeile geschrieben hat.
2. Die KI-Debatte ist erwachsen geworden
Noch vor wenigen Monaten ging es um Kosten und Token-Verbrauch. Heute möchte die Führung wissen, wie hoch der Return on Investment ist, was KI tatsächlich kostet und wo Budgetobergrenzen festgelegt werden sollten. KI ist vom Experiment zum festen Budgetposten geworden – und wird entsprechend genau geprüft.
3. Schwachstellen zu finden, ist nur die halbe Arbeit
Die Erkennung ist nicht länger der Engpass. Im Mittelpunkt steht nun, wie Teams Probleme beheben, wie schnell sie das schaffen und wie sie menschliche Fehler im Prozess reduzieren können. Dass Behebungen bei der Überprüfung, beim Testen und beim Zusammenführen ins Stocken geraten, war ein gemeinsamer Frustpunkt.
4. Risiken können überall entstehen
Wenn alle in einem Team Zugriff auf KI haben, können Schwachstellen überall entstehen. KI zu demokratisieren, verteilt auch die Verantwortung. Die Teilnehmenden sprachen darüber, wie alle in die Pflicht genommen werden können, ohne sie auszubremsen.
Menschen können nur eine begrenzte Menge leisten
Die Kapazität von Teams ist dadurch begrenzt, wie viel Menschen überprüfen und freigeben können. Führungskräfte sind bereit, Agenten zu vertrauen – aber nur mit Kontrollen, die ein Agent nicht umgehen kann und einer Governance, die für Maschinen entwickelt wurde, statt Prozesse für Menschen einfach anzupassen.
Von offenen Gesprächen bei UNFILTERED zur Zukunft der AI-Sicherheit
Snyk UNFILTERED war erst der Auftakt einer wichtigen Woche in San Francisco. Die Herausforderungen, die bei UNFILTERED hinter verschlossenen Türen zur Sprache kamen, spiegelten einen umfassenderen Wandel in der Branche wider: Sicherheitsteams gehen über das bloße Erkennen von Risiken hinaus und ermöglichen es Unternehmen, mit KI-Geschwindigkeit sicher zu entwickeln, Innovationen voranzutreiben und zu arbeiten.
Am nächsten Morgen stellten wir Evo Agentic AppSec vor. Beim AI Security Summit kamen Entwicklerinnen und Entwickler, Forschende, Investorinnen und Investoren sowie CISOs im selben Gebäude zusammen. Die Fragen aus dem Kreis unserer Kundinnen und Kunden – zur schnellen Behebung von Problemen und zur Governance von Agenten – flossen direkt in diese Gespräche ein. Wenn wir diese Herausforderungen direkt von unseren Kundinnen und Kunden hören, prägt das unsere nächsten Entwicklungen.

Die besten Gespräche enden nicht mit der Veranstaltung
Die Führungskräfte im Raum stehen vor enormen Veränderungen. Sie bringen Innovation und Rechenschaftspflicht in Einklang und sichern Technologien, die sich schneller weiterentwickeln als die Prozesse, die sie steuern sollen. Wertvoll war dieser Nachmittag vor allem, weil sie offen darüber sprachen, was sie noch nicht gelöst haben. Solche Räume sind selten – und wir wollen weiterhin dafür sorgen, dass es sie gibt.
Snyk Unfiltered ist Teil unseres Engagements, unsere Kundinnen und Kunden bei offenen Gesprächen und gemeinsamem Lernen zusammenzubringen. Dies war die erste von vielen Veranstaltungen.
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