Mehr als Scans: Die Zukunft von Snyk Container
4. November 2025
0 Min. LesezeitBei Snyk war es schon immer unsere Mission, Entwicklerinnen und Entwickler dabei zu unterstützen, sichere Anwendungen zu entwickeln, ohne sie auszubremsen. Ein Developer-first-Ansatz ist angesichts der zunehmenden Nutzung von KI und in der Welt der Cloud-Native-Entwicklung noch wichtiger.
Das bedeutet, Container-Sicherheit neu zu denken. Es reicht nicht mehr aus, eine Dockerfile oder ein fertiges Image zu einem bestimmten Zeitpunkt zu scannen. Eine Dockerfile in Ihrem Repository ist zwar ein guter Ausgangspunkt für proaktive Sicherheit, doch die maßgebliche Quelle ist das Container-Image selbst – das finale, unveränderliche Artefakt, das Sie in der Produktion ausführen.
Von kontinuierlichem Registry-Monitoring über die Priorisierung anhand von Laufzeitdaten und die Governance des Software-Ökosystems bis hin zur KI-gestützten Behebung
Um den gesamten Container-Lebenszyklus wirklich abzusichern, benötigen Teams mehr als nur Einblick in die Laufzeit. Eine Schwachstelle erst in der Produktion zu entdecken, ist zu spät – dann bleibt nur noch die hektische, reaktive Behebung. Gleichzeitig reicht es nicht aus, nur während der Entwicklung zu scannen. Das führt zu einer Alarmmüdigkeit, weil Entwickler mit theoretischen Problemen überhäuft werden. Noch wichtiger: Neue Schwachstellen, die nachdem ein Image erstellt und in eine Registry übertragen wurde, bekannt werden, bleiben so völlig unentdeckt.
Die Zukunft der Sicherheit liegt darin, den gesamten Lebenszyklus miteinander zu verbinden: von der IDE der Entwickler über die CI/CD-Pipeline und die Container-Registry bis in die Produktion – und diese Erkenntnisse anschließend an die Entwickler zurückzuspielen.
Deshalb freuen wir uns sehr, Ihnen unsere Vision für die Zukunft von Snyk Container vorzustellen. Wir gehen über das Scannen hinaus und bieten eine umfassende End-to-End-Sicherheitslösung, die auf einem Developer-first-Fundament aufbaut. Hier erfahren Sie, woran wir als Nächstes arbeiten.
Kontinuierlicher Einblick mit Container Registry Sync
Der erste Schritt auf dem Weg zu dieser Vision ist für Kunden bereits in einer geschlossenen Beta verfügbar: Container Registry Sync.
Das Problem
Traditionelles Scannen liefert nur eine Momentaufnahme. Sie scannen ein Image, übertragen es in Ihre Registry und machen weiter. Doch Tage oder Wochen später wird eine neue schwerwiegende Schwachstelle bekannt – etwa Log4Shell oder eine neue Zero-Day-Schwachstelle – die ein Paket in diesem „sauberen“ Image betrifft. Ihre Registry ist nun voller tickender Zeitbomben, und Sie haben keine einfache Möglichkeit, davon zu erfahren.
Die Lösung
Container Registry Sync überwacht kontinuierlich die Images, die Sie bereits erstellt und gespeichert haben. Die Lösung verbindet sich direkt mit Ihren Registries (z. B. Docker Hub, ECR und weiteren) und bietet Ihnen einen vollständigen, aktuellen Überblick über Ihre Container-Assets. Wird eine neue Schwachstelle entdeckt, kennzeichnet Snyk die betroffenen Images automatisch – ein manuelles erneutes Scannen ist nicht erforderlich. Mithilfe flexibler Regeln legen Sie fest, welche Inhalte in Ihrer Registry Snyk scannen und welche automatisch ausgeschlossen werden sollen. Außerdem arbeiten wir daran, mehrere Container-Registries pro Organisation anzubinden, damit Unternehmen ihre gesamte verteilte Umgebung flexibel überwachen können.
Der Mehrwert
So schließen Sie Sicherheitslücken in der Sichtbarkeit Ihrer Images und erhalten die nötige Grundlage, um Risiken in Ihrem gesamten Anwendungsportfolio zu verwalten, bevor das Image in die Laufzeit gelangt. Außerdem kann Ihr Team sich auf die relevantesten Images konzentrieren, denn ein präziser, aktueller Katalog zeigt, welche Images aktuell sind und priorisiert werden sollten.
Laufzeit und Entwicklung verbinden, um das Wesentliche zu priorisieren:
Sobald Sie den vollständigen Überblick haben, folgt die nächste Herausforderung unweigerlich: Alarmmüdigkeit. Ein Container kann 50 Schwachstellen aufweisen – aber wie viele davon stellen in Ihrer Umgebung wirklich ein Risiko dar?
Hier macht Snyk den bislang größten Schritt nach vorn: Wir entwickeln Funktionen, um Laufzeitsignale einzulesen. Anders als Tools, die Ihnen lediglich zeigen, was in der Produktion gerade brennt, nutzt Snyk diese Daten, um den Feedback-Kreislauf zu schließen. Indem Snyk nachvollzieht, welche Pakete tatsächlich in den Arbeitsspeicher geladen werden, ermöglicht es eine echte risikobasierte Priorisierung.
Zunächst wird dieser Laufzeitkontext in den neuen Service Container Registry Sync integriert. So können Sie die Überwachung und das Testen von Images priorisieren, die in Ihrer Produktionsumgebung ausgeführt werden. Anschließend integrieren wir ihn als Risikosignal in Snyk-Issues und in das neue Nutzererlebnis. Damit können Ihre Teams Issues anhand des tatsächlichen Risikos in der bereitgestellten Umgebung priorisieren.
So wird aus einer theoretischen Liste von CVEs ein umsetzbarer, priorisierter Workflow für Entwickler.
Wir freuen uns darauf, Ihnen diese Funktionen bereitzustellen. Die erste Beta, die Laufzeiteinblicke als Signal für Container Registry Sync enthält, soll Anfang 2026 verfügbar sein.
Ein neu gestaltetes Container-Erlebnis
Ein leistungsstarkes Produkt verdient ein nahtloses Nutzererlebnis. Wir gestalten das Nutzererlebnis von Snyk Container vollständig neu, um all diese Kontextinformationen zusammenzuführen.
Das aktuelle Snyk-Erlebnis eignet sich hervorragend für Entwickler, die an einer bestimmten Anwendung arbeiten. Wir freuen uns darauf, eine neue, auf Container ausgerichtete Ansicht vorzustellen. Sie bietet Ihnen einen ganzheitlichen, durchsuchbaren Überblick über Ihre gesamte Container-Umgebung und macht es Entwicklern und Sicherheitsteams einfacher denn je, die Sicherheit ihrer Container im großen Maßstab zu verwalten.
Dieses neue Nutzererlebnis, das im ersten Quartal 2026 verfügbar sein wird, ist mehr als ein weiteres Sicherheits-Dashboard. Es wird von Grund auf so gestaltet, dass es die wichtigsten Informationen sichtbar macht und Entwickler intuitiv durch die Priorisierung und Behebung führt.
Bei diesem neuen Erlebnis geht es darum, Kontext zusammenzuführen. Stellen Sie sich vor, Sie klicken in Ihrem Inventar auf ein beliebiges Container-Image und sehen eine einzige, konsolidierte Übersicht, die alle Informationen zusammenführt: wichtige Image-Details, Ergebnisse von Sicherheitstests und den neuen Laufzeitkontext. Sie sehen sofort, welche Probleme sich wirklich ausnutzen lassen. So können Sie das Rauschen ausblenden und Ihre Teams an einem Ort auf die wichtigen Korrekturen konzentrieren.

Bessere Sicherheit beginnt mit einem besseren Fundament
Die Absicherung der Produktion beginnt mit einem sicheren Fundament. Der Trend zu „distroless“- und „gehärteten“ Images ist ein großer Fortschritt. Partner wie Chainguard, Docker, Ubuntu (Canonical), Minimus und weitere helfen Entwicklern, ihre Angriffsfläche von Anfang an deutlich zu verkleinern.
Wir arbeiten eng mit diesen Partnern zusammen, um sicherzustellen, dass Snyk erstklassige Sicherheitsscans für alle Image-Typen bietet. Die Verbesserungen werden im Laufe des Jahres 2025 und bis Anfang 2026 eingeführt.
Unsere Philosophie ist einfach: Ein gehärtetes Image ist ein hervorragendes Fundament, aber damit ist noch nicht alles getan. Snyk unterstützt Sie auf zwei wichtige Arten:
Wir überprüfen das Fundament und überwachen es kontinuierlich: Ein gehärtetes Image bietet einen guten, sicheren Ausgangspunkt. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass dieses Fundament sicher bleibt. Täglich werden neue Schwachstellen entdeckt. Deshalb überwachen wir das Basis-Image kontinuierlich – genau wie mit Container Registry Sync –, damit es mit der Zeit nicht „aufweicht“. Wird eine neue Schwachstelle entdeckt, erhalten Sie sofort eine Benachrichtigung.
Wir sichern ab, was Sie hinzufügen: Wir scannen alle Anwendungsebenen, benutzerdefinierten Konfigurationen und Open-Source-Abhängigkeiten, die Sie darauf aufbauen. So stellen wir sicher, dass Ihr eigener Code das sichere Fundament in keiner Phase der Pipeline untergräbt – vor dem Build, während der Entwicklung und nach der Bereitstellung.
Mit diesem zweigleisigen Ansatz können Sie moderne, schlanke Images bedenkenlos einsetzen und gleichzeitig sicherstellen, dass Ihre gesamte Anwendung sicher ist – nicht nur das Basis-Image. So profitieren Sie von beidem: einer von Anfang bis Ende verkleinerten Angriffsfläche und umfassender Sicherheit für den darauf aufbauenden Code.
Die Zukunft: schnell, sicher und zuverlässig gesteuert
Alles, was wir vorgestellt haben, ist Teil unserer zukunftsgerichteten Vision: Probleme zu finden und Entwicklern zu helfen, sie im großen Maßstab zu beheben.
Wir haben große Pläne, die Behebung einfacher denn je zu machen. Dafür setzen wir KI ein, um Upgrades von Basis-Images zu vereinfachen, mögliche Inkompatibilitäten vorherzusagen und Dockerfile-Anweisungen zu korrigieren. Außerdem prüfen wir, wie KI detailliertere Änderungen vorschlagen kann, etwa das Hinzufügen oder Aktualisieren einzelner Pakete. So lässt sich die Sicherheit schnell verbessern, ohne ein aufwendiges Upgrade des Basis-Images. Hier zeigt sich der besondere Vorteil von Snyk: Wir weisen nicht nur zur Laufzeit auf ein Problem hin, sondern stellen Ihnen die KI-gestützte Korrektur direkt in Ihrem Code bereit.
Außerdem wollen wir den Governance-Aufwand für Sicherheitsteams deutlich verringern. Kunden berichten uns, dass die rasante Zunahme von Containern in Verbindung mit der Geschwindigkeit der KI-gestützten Entwicklung es unglaublich schwierig macht, die Sicherheitslage effektiv zu verwalten. Deshalb entwickeln wir leistungsstarke, flexible Richtlinien, die den gesamten Lebenszyklus abdecken. Mit unseren Tools können Sie Images mit hohem Risiko automatisch blockieren, die Verwendung bestimmter gehärteter oder „goldener“ Basis-Images vorschreiben, die Einhaltung von Lizenzvorgaben verwalten und verhindern, dass nicht konforme Lizenzen in die Produktion gelangen, sowie an einem zentralen Ort detaillierte Richtlinien für kritische Schwachstellen festlegen.
Wir konzentrieren uns voll und ganz darauf, unseren Kunden diesen Mehrwert zu bieten und Sie dabei zu unterstützen, Ihre Container-Sicherheit vom Code bis zur Cloud selbst in die Hand zu nehmen. Möchten Sie erfahren, was Snyk Container für Sie leisten kann? Demo anfordern! Bleiben Sie dran – das Beste kommt noch.
Container-Sicherheit mit Fokus auf Entwickler
Snyk findet und behebt automatisch Schwachstellen in Container-Images und Kubernetes-Workloads.



